Neue Leitindikatoren zur Bewertung des Coronavirus-Infektionsgeschehens

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Als Folge der Änderungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes (IfSG) hat das Gesundheitsministerium die Corona-​Schutzverordnung, seit dem 10.09.2021, aktualisiert. 

Zur Bewertung des Infektionsgeschehens wird ab sofort auf eine umfas­sende Berücksichtigung der nun im Bundesgesetz vor­ge­se­he­nen drei Leitindikatoren abge­stellt: der 7‑Tage-​Inzidenz, der 7‑Tage-​Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sie­ben Tagen) und der Auslastung der Intensivbetten.

Daher wurde in der Corona-​Schutzverordnung der bis­her als Grenzwert bestimm­ter Maßnahmen fest­ge­schrie­bene Wert von 35 bei der 7‑Tage-​Inzidenz gestrichen.

Die inzwi­schen bekannte 3G-​Regelung, die auf­grund die­ses Grenzwertes seit Anfang August lan­des­weit für den Zugang zu bestimm­ten Veranstaltungen und Einrichtungen gilt, bleibt auf­grund des aktu­el­len Infektionsgeschehens auch unter Berücksichtigung der neuen Leitindikatoren bis auf Weiteres unver­än­dert bestehen.

Mit der Aktualisierung der Corona-​Schutzverordnung wird deren Geltung zugleich bis zum 8. Oktober 2021 ver­län­gert. Damit kann recht­zei­tig vor den Herbstferien das Infektionsgeschehen neu bewer­tet werden.

Aufgrund der aktu­el­len Stabilisierung der Werte aller rele­van­ten Indikatoren in Nordrhein-​Westfalen ver­zich­tet das Gesundheitsministerium der­zeit bewusst auf die Festlegung von pau­scha­len Grenzwerten für die ein­zel­nen neuen Indikatoren.

Stattdessen soll zunächst das Zusammenwirken der ver­schie­de­nen Indikatoren etwa unter Berücksichtigung des Impfstatus, der Altersverteilung für Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten oder die Entwicklung des Verhältnisses zwi­schen Krankenhauseinweisung und spä­ter erfor­der­li­cher Intensivbehandlung wei­ter genau beob­ach­tet werden.

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