Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt: Leistungssport und Ausbildung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt Leistungssportlerinnen und Leistungssportler darin, Trainingseinheiten, Wettkämpfe und die beruf­li­che Ausbildung unter einen Hut zu bekommen. 

Das geht aus dem Konzept „Der Rhein-​Kreis Neuss als leis­tungs­sport­freund­li­cher Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber“ her­vor, das Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke gut­ge­hei­ßen hat. Es soll der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-​Westfalen vor­ge­stellt werden.

Wesentliche Voraussetzung für eine erfolg­rei­che Leistungssport-​Karriere ist die Absicherung der beruf­li­chen Laufbahn nach dem Sport“, so Petrauschke. Der Kreis sei als aner­kannte nordrhein-​westfälische Leistungssportregion mit sei­nen guten Rahmenbedingungen ein Aushängeschild im Land. „Mit unse­rem Angebot unter­stüt­zen wir die duale Karriere jun­ger Talente, und wir bie­ten den Leistungssportlern die Möglichkeit, ihr Potenzial voll aus­zu­schöp­fen“, betont der Landrat.

Der Rhein-​Kreis Neuss hatte 2018 mit der Staatskanzlei eine Kooperationsvereinbarung zur Förderung der dua­len Karriere für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler geschlos­sen. Diese Vereinbarung beinhal­tet, die Ausbildung zum „Bachelor of Laws“ an der Hochschule für Polizei und öffent­li­che Verwaltung NRW indi­vi­du­ell unter Berücksichtigung der sport­li­chen Karriere von drei auf maxi­mal fünf Jahre zu stre­cken. Ziel ist es, im Bedarfsfall und in Abstimmung mit der Hochschule einen indi­vi­du­el­len Studienverlaufsplan zu erstel­len, der sowohl die Trainings- und Wettkampfzeiten als auch den erfolg­rei­chen Ausbildungsabschluss berücksichtigt.

Über die bereits bestehende Kooperation hin­aus sieht sich der Rhein-​Kreis Neuss in der Verantwortung, Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern eine Option zu bie­ten, die Vereinbarung von Leistungssport und beruf­li­cher Ausbildung zu ermög­li­chen. Dabei ist das Interessenspektrum der Athletinnen und Athleten ebenso divers wie ihre schu­li­sche Qualifikation. Die Zulassungsvoraussetzungen rei­chen vom Hauptschulabschluss bis hin zur all­ge­mei­nen Hochschulreife. Deswegen soll­ten die Erleichterungen für Leistungssportler um die bereits bestehen­den Ausbildungsberufe des Kreises ergänzt werden.

Das Angebot des Kreises rich­tet sich an alle Bundeskaderathleten ab Nachwuchskader 2 und bezieht sich auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der inne­ren Verwaltung. Die Palette reicht vom „Bachelor of Laws“ über den Verwaltungswirt, Fachinformatiker und Bauzeichner bis zum Vermessungstechniker oder Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.

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