Einzelne Bäume müs­sen an Kreisstraßen gefällt werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – In den kom­men­den Tagen wer­den ein­zelne Bäume an Kreisstraßen in Grevenbroich, Dormagen und Korschenbroich gefällt. Das Tiefbauamt des Rhein-​Kreises Neuss teilt mit, dass rund 25 Bäume wegen der Rußrindenkrankheit nicht mehr stand­si­cher sind und des­halb aus den Böschungen ent­fernt wer­den müssen.

Ein unab­hän­gi­ger Sachverständiger hat fest­ge­stellt, dass die Bäume von einer rasch fort­schrei­ten­den Fäule betrof­fen sind. Die Arbeiten kön­nen nicht auf­ge­scho­ben wer­den und fin­den zwi­schen dem 5. und 8. Juni statt.

An fol­gen­den Kreisstraßen wer­den die betrof­fe­nen Bäume gefällt: in Grevenbroich an der K 10 zwi­schen Noithausen und Barrenstein, an der K 22 zwi­schen dem Kreisverkehr K 43 bis zur L 116, an der K 33 zwi­schen Neubrück und Hülchrath und an der K 40 zwi­schen Noithausen und Hemmerden, außer­dem in Dormagen an der K 18 zwi­schen dem Kreisverkehr K 36 und Dr.-Geldmacher Straße sowie in Korschenbroich an der K 4 zwi­schen Kleinenbroich und Glehn.

Ursache für die Rußrindenkrankheit ist die Trockenheit der ver­gan­ge­nen Jahre. Dabei han­delt es sich um einen Pilz, des­sen Schadbild im spä­te­ren Verlauf den Eindruck eines mit Ruß bestreu­ten Stamms macht. Die Sporen kön­nen auch für den Menschen gefähr­lich sein.

Das Einatmen und ein inten­si­ver Kontakt kön­nen zu schwe­ren Atemwegsproblemen und Entzündungen der Lungenbläschen füh­ren. Der Pilz befällt vor allem den Berg-​Ahorn und führt unwei­ger­lich zum Absterben des Gewächses. Als soge­nann­ter Schwächeparasit befällt er vor allem Bäume mit gerin­ger Vitalität.

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