Kommunen des Rhein-​Kreises Neuss wol­len eige­nen Weg gehen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss sowie seine acht ange­hö­ri­gen Kommunen Dormagen, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch, Neuss und Rommerskirchen bean­tra­gen beim Land Nordrhein-​Westfalen, eigene Maßnahmen bei der Bewältigung der Corona-​Krise tref­fen zu dürfen. 

Angelehnt an das Tübinger Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ wol­len die Kommunen auf Basis einer umfas­sen­den Test-​Strategie wei­tere Öffnungsperspektiven ermöglichen.

Geplant ist, die bereits vor­han­de­nen Test-​Kapazitäten mit der­zeit 171 Teststellen im Kreis noch ein­mal deut­lich aus­zu­wei­ten. Ziel ist es, das Projekt bereits nach Ostern, am 6. April, zu starten.

Zunächst sol­len der kom­plette Einzelhandel sowie kör­per­na­hen Dienstleistungen per Terminvergabe geöff­net wer­den. Auch im Sport- und Kulturbereich soll es Lockerungen geben. Zwingende Voraussetzung ist ein nega­ti­ves Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Bereits geimpfte Bürgerinnen und Bürger benö­ti­gen bei Vorlage ihres Impfausweises kein nega­ti­ves Testergebnis.

Um die Kontaktverfolgung zu gewähr­leis­ten, beab­sich­ti­gen die Kommunen, ergän­zend zur Corona-​Warn-​App ver­bind­lich die App „Luca“ ein­zu­set­zen. Durch die vor­han­dene Schnittstelle der Luca App mit der Plattform Sormas, die bereits beim Gesundheitsamt des Kreises sowie in den Ordnungsämtern der Städte genutzt wird, soll eine pass­ge­naue Datenübermittlung zwi­schen den Kommunen sicher­ge­stellt werden.

Nach einer zehn­tä­gi­gen Erprobungsphase sol­len bei posi­ti­vem Zwischenfazit wei­tere Öffnungsschritte wie die Öffnung der Gastronomie erfol­gen. Alle Maßnahmen wer­den in einer eige­nen Allgemeinverfügung des Rhein-​Kreises Neuss gere­gelt. Die all­ge­mei­nen Regelungen der Coronaschutzverordnung wür­den außer Kraft gesetzt.

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