Kampf gegen Corona: Rhein-​Kreis Neuss erhält tau­sende zusätz­li­che Impfdosen

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Rhein-​Kreis Neuss – Im Kampf gegen das Corona-​Virus bekommt der Rhein-​Kreis Neuss tau­sende zusätz­li­che Impfdosen. „Jede Impfdosis hilft, Menschenleben zu schüt­zen und die Pandemie zu bewältigen.

Auch wenn wir dafür noch einige Zeit Geduld und Disziplin auf­brin­gen müs­sen“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Er weist dar­auf hin, „dass die Impfung vor dem Hintergrund der zuneh­men­den Ausbreitung von Virus-​Mutationen sowie wei­ter hohen Infektionszahlen an Bedeutung gewinnt“.

Für sein Impfzentrum in der Hammfeldhalle in Neuss erwar­tet der Kreis in den nächs­ten Wochen 3.272 zusätz­li­che Vakzine des Herstellers AstraZeneca. Die mit dem Impfstoff von AstraZeneca Impfberechtigten wer­den durch den Kreis über die Berufsverbände mit allen nöti­gen Informationen zur Terminvereinbarung ver­sorgt. Personen, die hier impf­be­rech­tigt sind, kön­nen sich aber auch per E‑Mail an die Adresse impfzentrum@rhein-kreis-neuss.de wen­den. Die Terminierung erfolgt dann über ein Online-Portal.

Hinzu kom­men für den Monat März zusätz­li­che 3.000 Impfdosen von Biontech/​Pfizer, die für über 80 Jahre alte Menschen vor­ge­se­hen sind und für die noch keine Termine ver­ge­ben wur­den. Außerdem wer­den die Krankenhäuser im Kreis in den kom­men­den bei­den Wochen 2.050 Impfdosen erhalten.

Eine Auflistung der neu Impfberechtigten steht in der Fortschreibung eines Erlasses vom 18. Februar zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-​19 aus dem Landesgesundheitsministerium. Ab sofort wer­den Impfungen über den bis­her bestimm­ten Personenkreis hin­aus für fol­gende Gruppen ange­bo­ten: regel­mä­ßig in voll­sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtungen tätige Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger im Sinne von Betreuungsrechtspflegerinnen und ‑rechts­pfle­gern, Prüf- und Begutachtungskräfte ins­be­son­dere der Medizinischen Dienste, das Personal von Hilfsmittel- bezie­hungs­weise Homecare-​Diensten und Sanitätshäusern, Fußpflegerinnen und Fußpfleger, Frisörinnen und Frisöre sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Darüber hin­aus geimpft wer­den Medizinprodukte-​Beraterinnen und ‑Berater bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambu­lan­ten Operationen, Personen, die im Rahmen der ambu­lan­ten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten aus­üben (ins­be­son­dere für die Medizinischen Dienste), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambu­lan­ten Spezialpflege (zum Beispiel der Stoma- und Wundversorgung, wenn sie pati­en­ten­nah erbracht wird) sowie Heilmittel-​Erbringer in der auf­su­chen­den ambu­lan­ten häus­li­chen Pflege.

Wie bis­lang sind auch wei­ter fol­gende Personengruppen impf­be­rech­tigt, für die auch noch Termine ver­füg­bar sind:

  • Personal von ambu­lan­ten Pflege- und Betreuungsdiensten, Tagespflegeeinrichtungen sowie Pflege-​Wohngemeinschaften mit Ausnahme des Personals von Einrichtungen der Eingliederungshilfe ebenso wie Beschäftigte und ehren­amt­li­che Tätige in Hospizen und ambu­lan­ten Hospizdienste.
  • Heilmittelerbringer, die regel­mä­ßig in voll­sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtungen tätig wer­den, (Zahn-)Ärzte und deren medi­zi­ni­sches Fachpersonal, die regel­mä­ßig in voll­sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtungen tätig wer­den, (Zahn-)Ärzte, die in Schwerpunktpraxen vor­ran­gig Corona-​Patienten behan­deln sowie Ärzte und deren medi­zi­ni­sches Fachpersonal, die in onko­lo­gi­schen und Dialysepraxen tätig sind
  • Rettungsdienstpersonal
  • Personal in den Impfzentren

Wenn Personen nicht zum ver­ein­bar­ten Termin kom­men, greift eine Nachrücker-​Liste, auf der aus­schließ­lich Menschen aus der höchs­ten Priorisierungsgruppe stehen.

Impfberechtigte ab 80 Jahren kön­nen einen Impftermin nur über die kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung unter der Internet-​Adresse www​.116117​.de oder tele­fo­nisch unter Rufnummer 0800/​116 117 01 vereinbaren.

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