Bürger sind selbst für ihren Transport zum Impfzentrum ver­ant­wort­lich – mit Ausnahmen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Seit Montag hat das Impfzentrum in Neuss sei­nen Betrieb auf­ge­nom­men. Immer wie­der errei­chen auch die Corona-​Hotline der Stadt Kaarst Anfragen nach Beförderungsmöglichkeiten zum Impfzentrum im Neusser Hammfeld.

Grundsätzlich gilt, dass Menschen ohne Mobilitätseinschränkung selbst für ihren Transport zum Impfzentrum ver­ant­wort­lich sind. Darüber hin­aus bestehen drei Optionen, um kos­ten­neu­tral einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen:

Sozialamtsleiter Olaf Kretschmar: „Angebote rich­tet sich aus­schließ­lich an Personen, die auf­grund einer kör­per­li­chen und finan­zi­el­len Not nicht dazu in der Lage sind, ihren Impftermin auf andere Weise zu errei­chen. Wir fra­gen sehr genau ab, ob dies der Fall ist und ver­mit­teln dann über den Verein Taxigutscheine.“

  • Die Stadt Kaarst koor­di­niert gemein­sam mit dem Verein Kaarster Helfen e.V. für beson­ders bedürf­tige Personen die Hin- und Rückfahrt zum Impfzentrum.
  • Personen ab einem Pflegegrad 3 oder mit dem Kennzeichen aG, BI oder H in ihrem Schwerbehindertenausweis kön­nen von ihrem Hausarzt einen Taxischein erhal­ten. Die Kosten für die Fahrt über­nimmt dann die Krankenkasse.
  • Personen mit dem Kennzeichen aG oder BI im Schwerbehindertenausweis kön­nen zudem den Behindertenfahrdienst des Rhein-​Kreises Neuss in
    Anspruch nehmen.

Wer die­ses Angebot in Anspruch neh­men möchte, kann sich unter der Telefonnummer 02131 987 273 melden.

Die Hotline ist zu den fol­gen­den Zeiten besetzt:
Mo. bis Fr. von 8:30 bis 12:00 Uhr
Mo. bis Mi. von 14:00 bis 16:00 Uhr
Do. von 14:00 bis 17:00 Uhr

Die Mitarbeiter der Hotline unter­stüt­zen zudem hilfs­be­dürf­tige Personen bei der Vereinbarung von Impfterminen. „Wir kön­nen ledig­lich dabei unter­stüt­zen, einen Impftermin über die zen­trale Impfwebseite zu bekom­men. Es han­delt sich um kein zusätz­li­ches Kaarster Impfangebot“, stellt Kretschmar klar.

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