Die Polizei warnt vor Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) Am Donnerstag (21.01.) waren Betrüger in Dormagen aktiv. Gegen 11:30 Uhr erhielt eine 77-​Jährige einen Anruf eines ver­meint­li­chen Polizeibeamten, der sie vor einer Diebesbande warnte, die man gefasst habe. 

Da sie im Besitz der Adresse der Seniorin seien, sollte sie nun ihr Geld in Sicherheit brin­gen und es von der Bank nach Hause holen. Der angeb­li­che Polizist behaup­tete sogar, es habe für sie straf­recht­li­che Konsequenzen, wenn sie jeman­dem davon erzähle. Die Dormagenerin hatte jedoch starke Zweifel an der Geschichte und ließ sich nicht dar­auf ein. Sie been­dete das Gespräch und wählte den Notruf – völ­lig zu Recht, denn der Anrufer war kei­nes­wegs ein Polizeibeamter gewe­sen, son­dern ein Betrüger.

Weniger Glück hatte eine Seniorin an der Raiffeisenstraße, die gegen 13 Uhr Besuch von einer Frau erhielt, die sich als Mitarbeiterin des Ordnungsamtes aus­gab. Sie teilte der lebens­äl­te­ren Dormagenerin mit, dass man sich auf­grund der Corona-​Pandemie im Auftrag des Gesundheitsamtes die Wohnungen älte­rer, allein­ste­hen­der Mitbürger anschaue und gege­be­nen­falls desinfiziere.

Die Seniorin gewährte der Unbekannten Zutritt zu ihrer Wohnung. Während eines Gesprächs über Corona und Schutzmaßnahmen waren plötz­lich Geräusche aus dem Obergeschoss zu hören. Als die Dormagenerin nach­schauen wollte, ver­ließ die ver­meint­li­che Ordnungsamtmitarbeiterin das Haus.

Die Seniorin sah noch, wie ein unbe­kann­ter Mann zuvor durch die Tür ver­schwand. Anschließend musste sie den Verlust von Wertgegenständen und Bargeld fest­stel­len und infor­mierte die Polizei. Die Tatverdächtige kann wie folgt beschrie­ben werden:

  • Sie soll etwa 35 bis 40 Jahre alt und etwa 170 Zentimeter groß gewe­sen sein.
  • Sie war von schlan­ker Statur und hatte schwarze schul­ter­lange Haare.
  • Bekleidet war sie mit einer dun­kel­blauen Windjacke, einem oran­gen­far­be­nen Pulli mit wei­ßen Punkten, einer blauen Jeans und wei­ßen Sportschuhen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen. Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges beob­ach­tet oder kann Hinweise auf die Frau und ihren Partner geben? Zeugen wer­den gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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