Über 700 Einsätze – Feuerwehr Meerbusch absol­viert Rekordjahr

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Wie sicher­lich alle Bürgerinnen und Bürger wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch im Jahr 2020 vor enorme Herausforderungen gestellt. 

Es galt nicht nur den Auswirkungen der Corona-​Pandemie zu begeg­nen, mit 701 Einsätzen wurde die Feuerwehr so stark gefor­dert wie in noch kei­nem Jahr zuvor.

Überwiegend ruhig ver­lief dabei die Neujahrsnacht – wohl auch bedingt der Tatsache, dass das sonst übli­che Feuerwerk in die­sem Jahr größ­ten­teils aus­fiel. Lediglich der Löschzug Lank wurde gegen 01:00 ange­for­dert, um einen her­ren­lo­sen und ver­letz­ten Hund einer Tierklinik in Düsseldorf zuzuführen.

Bereits zu Beginn der Corona-​Pandemie wurde mit ent­schlos­se­nen Maßnahmen in den Einsatz- und Übungsalltag der Feuerwehrleute ein­ge­grif­fen und fort­lau­fend den jeweils aktu­el­len Bedingungen ange­passt., denn es galt die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nicht durch Krankheits- oder Quarantänefälle zu gefähr­den. Alle Maßnahmen zeig­ten 2020 Wirkung, die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch ist auch in der Corona Krise mit ihren 250 Freiwilligen Einsatzkräften und den 17 haupt­amt­li­chen Feuerwehrmännern rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr voll einsatzbereit.

Beachtenswert bei den Einsatzzahlen ist dabei, dass sich diese sehr ungleich über das Jahr ver­tei­len. In Zeiten des „Lockdowns” im Frühjahr und Winter ging die Einsatzzahl sehr stark zurück und lag zum Beispiel im März nur bei 38 – hin­ge­gen im August bei 103. Wir füh­ren dies auf die ange­passte Lebenssituation in Meerbusch und den Nachbarstädten zurück.

Die Arbeit im Homeoffice und die Appelle zu Hause zu blei­ben füh­ren zu weni­ger Verkehr auf den Straßen, wodurch weni­ger Unfälle pas­sie­ren. Gleichzeitig steigt die Wachsamkeit durch stän­dige Anwesenheit in den eige­nen vier Wänden und redu­ziert die Gefahr von unent­deck­ten Bränden. Darüber hin­aus ereig­ne­ten sich meh­rere Unwetterlagen mit zahl­rei­chen Einsätzen aus­schließ­lich in den Sommermonaten. So sorgte ein kräf­ti­ges Gewitter am 11.08. für 30 Einsätze.

Hauptsächlich waren tie­fer­ge­le­gene Gebäudebereiche mit Wasser voll­ge­lau­fen. Die Feuerwehr setzte vie­ler Orts Tauchpumpen, Besen und Abzieher ein, um das Wasser aus Kellern, Souterrainwohnungen oder Garagen zu pum­pen. Am frü­hen Morgen des 31.08. ent­lud sich ein Unwetter mit enor­men Regenmengen punk­tu­ell über den Stadtteilen Strümp und Osterath. Dies sollte die Feuerwehr Meerbusch für bei­nahe 12 Stunden mit 135 Einsätzen auf Trab halten.

Foto: Ffw Meerbusch
(165 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)