Grevenbroich: Ermittlungen brin­gen vor­ge­täusch­tes Raubdelikt zutage

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Wir berich­te­ten mit unse­rer Pressemitteilung vom 26.03.2020 über einen Raub auf einen Kiosk in Grevenbroich.

Nach den ursprüng­li­chen Angaben eines Angestellten sei der Kiosk im Bahnhofsgebäude am 25.03.2020, 17:40 Uhr, von zwei unbe­kann­ten Maskierten über­fal­len wor­den. Er sei alleine im Geschäft gewe­sen und von dem Duo geschla­gen wor­den. Sie hät­ten das Bargeld aus der Kasse genom­men und seien geflüchtet.

Im Rahmen der poli­zei­li­chen Recherchen erga­ben sich erheb­li­che Zweifel an den Schilderungen des Angestellten.

Nach der­zei­ti­gem Informationsstand hat er mit zwei Bekannten ver­ab­re­det, dass sie den Kiosk am Mittwoch, 25.03.2020, in einem güns­ti­gen Moment betre­ten und das Bargeld an sich neh­men. Zu einer kör­per­li­chen Auseinandersetzung ist es nach­weis­lich nicht gekom­men. Das zen­trale Kommissariat 12 ermit­telt daher gemein­sam mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach im Hinblick auf eine mög­li­che Vortäuschung.

Die Verdächtigen im Alter von 20 bis 30 Jahren äußern sich bei der Polizei nicht zu den Vorwürfen bezie­hungs­weise las­sen sich anwalt­lich ver­tre­ten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dau­ern an.

(129 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)