Warntag 2020: Dormagener Feuerwehr tes­tet ihre Warnmittel

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Nach den bei­den lan­des­wei­ten Warntagen in NRW fin­det nun der erste bun­des­weite Warntag statt. Am Donnerstag, 10. September, tes­tet die Dormagener Feuerwehr ihre Warnmittel. 

Um 11 Uhr wer­den alle 25 Sirenen im Dormagener Stadtgebiet erprobt. Zudem sind Warnfahrzeuge im Einsatz, um per Lautsprecherdurchsage zu war­nen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird zudem über die Warn-​App Nina eine Probemeldung absetzen.

Der Warntag ist eine wich­tige Übung, damit die Menschen in Dormagen im Ernstfall aus­rei­chend gewarnt wer­den“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb müs­sen alle Warnmittel regel­mä­ßig getes­tet wer­den. Auch ist es wich­tig, die Bürgerinnen und Bürger dar­über zu infor­mie­ren, was die Signale bedeu­ten und wel­ches Verhalten rich­tig ist.“

Das BBK hat einen Flyer ent­wi­ckelt, der die Aufgaben und Funktionen der ein­zel­nen Akteure erläu­tert. Neben der Feuerwehr sind das etwa der Deutsche Wetterdienst (DWD), der öffentlich-​rechtliche Rundfunk und die Kommunen. Auch wer­den detail­liert die ein­zel­nen Warntöne und die rich­ti­gen Verhaltensweisen erläutert.

Der Übungsschwerpunkt in Dormagen liegt die­ses Jahr im Ortsteil Gohr. In einem rol­lie­ren­den System wer­den in den nächs­ten Jahren wei­tere Stadtteile zum Übungsschwerpunkt wer­den. Darüber hin­aus gibt es ins­ge­samt 128 Warnsektoren im Dormagener Stadtgebiet. Beim Warntag fah­ren die Warnfahrzeuge der Feuerwehr im Schritttempo je einen Sektor ab. Besonders im Blick sind dabei soge­nannte Sektorschwerpunkte, etwa Kindergärten, Schulen oder andere Gebäude, in denen sich beson­ders viele Menschen aufhalten.

Wachleiter Norbert Buchkremer mit einem Warnfahrzeug der Dormagener Feuerwehr. Foto: Stadt

Zudem wird die Bevölkerung gebe­ten, die Hörbarkeit der Sirenen zu bewer­ten. „Es hilft uns sehr, wenn uns die Bürgerinnen und Bürger ihre Eindrücke vom Warntag 2020 mit­tei­len“, sagt Feuerwehr-​Chef Bernd Eckhardt. Dazu ein­fach eine Mail an warntag@stadt-dormagen.de schicken.

Es ist unser Ziel, die Menschen best­mög­lich zu sen­si­bi­li­sie­ren und ihnen alle not­wen­di­gen Informationen und Tipps an die Hand zu geben. Nur wer aus­rei­chend infor­miert ist, kann sich selbst und ande­ren in Gefahrensituationen hel­fen“, sagt Eckhardt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www​.war​nung​.nrw.

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