Stadtbus Dormagen: Höhere Strafen für „Masken-​Muffel” – Schulbusse zum Schulbeginn

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Das Verkehrsministerium teilte bereits mit, dass inzwi­schen jeder ver­stan­den haben sollte, dass in Bussen und Bahnen Mund- und Nasenbedeckungspflicht gilt. 

Deshalb ist ganz klar: Wer ohne Mund-​Nasen-​Schutz erwischt wird, muss an der nächs­ten Haltestelle den Bus ver­las­sen und zah­len. Bisher wer­den Bußgelder in NRW nur erho­ben, wenn Fahrgäste sich trotz einer ent­spre­chen­den Aufforderung wei­ter wei­gern, die Mund- und Nasenbedeckung aufzusetzen.

Diese Ermahnung soll weg­fal­len, da keine lan­gen Diskussionen mit „Masken-​Muffeln“ gewollt sind. Das Ordnungsamt der Stadt Dormagen wird zum Schuljahresbeginn ver­stärkt Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung durchführen.

Zum Schutz der Fahrgäste, die sich an diese Regelungen hal­ten, wer­den wir auf das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in den StadtBussen auch wei­ter­hin bestehen und „Masken-​Muffel“ von der Beförderung aus­schlie­ßen“, so Klaus Schmitz, Geschäftsführer der StadtBus Dormagen GmbH. „Es sind glück­li­cher­weise nur ver­ein­zelte Fahrgäste ohne Mund- und Nasenbedeckung in unse­ren StadtBussen anzu­tref­fen, aber auch da hof­fen wir auf Einsicht und Einhaltung. Wer sich trotz­dem ver­wei­gert, muss mit der Hinzuziehung der Ordnungsbehörden und einem hohen Bußgeld rechnen.“

Zum Schulbeginn am 12. August d.J. fah­ren auch die Schulbusse wie­der wie gewohnt, auch hier gilt die Mund- und Nasenbedeckungspflicht. „SchülerInnen, die im gut erreich­ba­ren Radius ihrer Schule woh­nen, soll­ten bitte auch alter­na­tive Beförderungsmöglichkeiten prü­fen, wie z.B. das Fahrrad“ so Schmitz wei­ter. „Ein Ausbau der Fahrzeugkapazitäten ist kaum rea­li­sier­bar, da am Markt bereits vor Corona alle ver­füg­ba­ren Busse im Einsatz waren, um SchülerInnen aus allen Stadtteilen an ins­ge­samt drei Schulstandorte zu befördern.

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