Meerbusch – Unmut bei den Stadtwerken über Vandalismus

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Seit Beginn der Sommerferien ist die Gonellastraße auf­grund von umfang­rei­chen Sanierungsarbeiten der Stadtwerke Meerbusch für den Durchgangsverkehr gesperrt. 

Jetzt sehen sich die Stadtwerke mit Vandalismus und Beschimpfungen gegen­über Mitarbeitern an ihrer Baustelle kon­fron­tiert. „Ich habe ja schon viel in mei­ner beruf­li­chen Laufbahn bei den Stadtwerken gese­hen, aber das ist mir noch nicht unter­ge­kom­men“, empört sich Georg Junkers, Leiter der Stromabteilung der Stadtwerke Meerbusch.

Der ört­li­che Energieversorger hat auf der Gonellastraße das Tiefbauunternehmen Kickartz mit Arbeiten zur Sanierung von Strom- und Wasserleitungen beauf­tragt. Dessen Mitarbeiter berich­ten, dass Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen die Bauarbeiten bewusst behin­dern und die Bauarbeiter teils unflä­tig beschimp­fen. Dabei wird die Straße trotz aus­ge­wie­se­ner Sperrung als Durchgangsstraße genutzt und die Beschilderung beschädigt.

Von den Straßenschildern wur­den Aufkleber ent­fernt, die z.B. auf ein Halteverbot bis 18 Uhr ver­wei­sen oder Verbotsschilder wur­den umge­dreht oder kom­plett umge­stellt. Unbekannte haben außer­dem den Baucontainer und Absperrungen mit Farbe besprüht. Die Behinderung der Bauarbeiten sorgt bei den Stadtwerken für Unverständnis.

Für Unmut bei den Stadtwerken sor­gen auch besprühte Baucontainer und Absperrungen (Quelle: Stadtwerke Meerbusch)

Projektleiter Martin Bialkowski betont: „Natürlich sind wir uns dar­über im Klaren, dass eine der­ar­tige Baustelle Unannehmlichkeiten für Verkehrsteilnehmer und Anwohner mit sich bringt. Die Parksituation ist ange­spannt. Das ist aller­dings keine Entschuldigung für ein rück­sichts­lo­ses Verhalten.“

Die Stadtwerke Meerbusch bit­ten darum, sich an die Verkehrsreglungen an der Baustelle zu hal­ten. Sollte es erneut zu Beschimpfungen der Bauarbeiter und Sachbeschädigung kom­men, zie­hen die Stadtwerke eine Strafanzeige in Betracht.

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