Rhein-​Kreis Neuss – Vorsorge, Vollmacht und Betreuungsverfügung: Betreuungsstelle bie­tet kos­ten­lose Beratung an

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Rhein-​Kreis Neuss – Jeder kann durch Unfall oder eine schwere Krankheit in eine Situation kom­men, in der er seine Angelegenheiten nicht mehr selbst ord­nen kann. Daher emp­fiehlt Erwin Beeg, Leiter der Betreuungsstelle des Rhein-​Kreises Neuss, recht­zei­tig Vorsorge zu tref­fen.

Zusammen mit sei­nem Team, zu dem Ellen Fecht, George Hachisuka, Anja Immel, Andreas Lange, Stefanie Lenschen, Frank Ohme und Oliver Schmitz gehö­ren, berät er Interessierte kos­ten­los zu Fragen rund um Vorsorge, Vollmacht und Betreuungsverfügung. Eine Gebühr in Höhe von 10 Euro wird nur für die Beglaubigung einer Unterschrift erho­ben. Erwin Beeg erklärt, was im Notfall wich­tig ist.

Wer eine Vorsorgevollmacht aus­stellt, bevoll­mäch­tigt eine Person sei­nes Vertrauens dazu, im Bedarfsfall zu han­deln. Das kön­nen all­täg­li­che Dinge wie Bankgeschäfte sein. Voraussetzung ist unein­ge­schränk­tes per­sön­li­ches Vertrauen zum Bevollmächtigten. Weil auch Familienangehörige, Ehegatten und Kinder nur mit einer schrift­li­chen Vollmacht recht­lich han­deln kön­nen, sollte jeder solch eine Vorsorgevollmacht aus­fül­len und unter­schrei­ben. Empfehlenswert ist vor dem Ausstellen einer Vollmacht ein Beratungsgespräch in der Betreuungsstelle oder in einem Notariat.

Sinnvoll ist dar­über hin­aus eine Patientenverfügung. Dies ist eine schrift­li­che Verfügung über gege­be­nen­falls zu ergrei­fende bzw. zu unter­las­sende lebens­er­hal­tende medi­zi­ni­sche Maßnahmen. Sie rich­tet sich an den behan­deln­den Arzt im Notfall, und der Arzt ist an diese Patientenverfügung gebun­den.

Darüber hin­aus ist auch eine Betreuungsverfügung sinn­voll – je nach Lebenssituation und per­sön­li­chen Bedürfnissen. Der Verfasser äußert in die­ser Verfügung sei­nen Wunsch, wer vom Betreuungsgericht bestellt wer­den soll, wenn er seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann.

Erwin Beeg, Leiter der Betreuungsstelle (2.v.r.), und seine Mitarbeiter (v.l.) Andreas Lange, Ellen Fecht, Frank Ohme und George Hachisuka. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreuungsstelle im Kreisjugendamt sind für die Städte Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich und Meerbusch sowie für die Gemeinde Rommerskirchen zustän­dig. Sie sind selbst auch als recht­li­che Betreuer im Einsatz. „Insbesondere in Coronazeiten ist dies eine beson­dere Herausforderung“, erläu­tert Erwin Beeg, „durch die Zugangsbeschränkungen in Seniorenheimen und Krankenhäusern ist unsere Arbeit in die­sen Monaten nicht ein­fach.“

Wer einen Beratungstermin im Kreisjugendamt wahr­neh­men möchte, mel­det sich vor­her unter Tel. 02161 6104–5150 an. Informationen zur Betreuungsstelle gibt es im Internet unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​j​u​g​end.

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