Feuerwehr Dormagen wegen Waldbrand in der Zonser Heide im Einsatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Dormagener Feuerwehr ist seit den frü­hen Morgenstunden mit einem Großaufgebot von rund 100 Kräften in der Zonser Heide im Einsatz. Dort ist es in einem etwa 15.000 Quadratmeter gro­ßen Waldbereich zu einem Feuer gekom­men, das mitt­ler­weile unter Kontrolle ist. 

Zeitweise wur­den acht C‑Rohre ein­ge­setzt, um die Flammen zu bekämp­fen. Die Ursache für den Waldbrand ist unklar. Nachlöscharbeiten und Brandwache wer­den vor­aus­sicht­lich noch Tage dauern.

Unterstützt wurde die Dormagener Feuerwehr von den Feuerwehren Neuss, Jüchen und Grevenbroich. „Mein Dank gilt unse­ren Einsatzkräften, die durch ihren Einsatz Schlimmeres ver­hin­dern konn­ten – und den benach­bar­ten Feuerwehren für deren Unterstützung“, sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter und Feuerwehrdezernent der Stadt Dormagen.

Wir hat­ten aber auch Glück im Unglück. Denn bei ande­ren Windverhältnissen hätte sich der Brand mög­li­cher­weise sehr viel schnel­ler aus­brei­ten können.“

Durch das son­nige, unge­wöhn­lich warme Wetter der ver­gan­ge­nen Wochen sind die Böden sehr tro­cken. Die Feuerwehr Dormagen warnt des­halb vor der unver­än­dert hohen Waldbrandgefahr.

Wenn der Boden so tro­cken ist, reicht eine ein­zige Zigarette, um einen gan­zen Wald in Flammen zu set­zen. Und zwar in kür­zes­ter Zeit“, sagt Feuerwehrchef Bernd Eckhardt. „Deshalb bit­ten wir alle Bürgerinnen und Bürger bei einem Waldspaziergang auf­merk­sam zu sein und vor allem nichts in die Natur zu wer­fen. Vor allem keine Zigaretten.“

Vom 1. März bis 31. Oktober ist es gesetz­lich ver­bo­ten, in Wäldern zu rau­chen, da weg­ge­wor­fene Zigarettenstummel mit eine der häu­figs­ten Ursachen von Waldbränden sind. Auch bit­tet die Feuerwehr darum, Waldwege und Waldzufahrten frei zu hal­ten, da sie als Rettungswege die­nen. Wer ein Feuer ent­deckt, sollte dies umge­hend der Feuerwehr unter 112 mit­tei­len und sich selbst außer Gefahr bege­ben. Und: Müll sollte nie­mals im Wald ent­sorgt, son­dern muss wie­der mit­ge­nom­men werden.

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