Rommerskirchen: Wilder Müll – ille­gale Entsorgung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – „Leider hat sich in den letz­ten Monaten die Zahl der wil­den Müllablagerungen dra­ma­tisch erhöht“, beklagt Ordnungsdezernent Hermann Schnitzler.

Insbesondere große Mengen an Bauschutt, Sperrmüll (z.B. Möbel), Hausmüll und Grünabfällen fin­den sich immer wie­der. „Das ist nicht nur häss­lich, umwelt- und gesund­heits­ge­fähr­dend, son­dern stellt auch eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat dar“, betont er. Denn eine ille­gale Entsorgung von Abfällen ist unnö­tig, da für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Rommerskirchen aus­rei­chend Möglichkeiten bestehen, ihre Abfälle ord­nungs­ge­mäß zu entsorgen.

In der jähr­lich zu zah­len­den Abfallgebühr ist die Entsorgung sper­ri­ger Abfälle und Elektrogeräte (bei­des nach Anmeldung) bereits ent­hal­ten. Es fal­len keine zusätz­li­chen Kosten an. Ebenso bestehen kos­ten­lose Angebote für die Entsorgung von Grünabfällen, wie die eben­falls in der Abfallentsorgungsgebühr ent­hal­tene Bereitstellung der brau­nen Biotonne, der zusätz­lich ange­bo­te­nen Bündelsammlung, die mehr­fach im Jahr statt­fin­det oder die Laubsammlungen in den Herbstmonaten.

Bei einem gele­gent­li­chen Mehranfall von Abfällen, z.B. durch Renovierungsarbeiten, kön­nen für die Entsorgung die Deponien Neuss-​Grefrath sowie in Grevenbroich-​Neuenhausen ein­ge­rich­te­ten Kleinanlieferstationen für eine geringe Entsorgungsgebühr genutzt wer­den. Schadstoffhaltige Abfälle kön­nen an regel­mä­ßig ein­ge­setz­ten Schadstoffmobilen (kos­ten­los) oder aber eben­falls an den Kleinanlieferstationen abge­ge­ben werden.

Auch für Gewerbetreibende besteht eine aus­rei­chende Entsorgungsinfrastruktur. Die Entsorgung des in der Landschaft vor­ge­fun­de­nen wil­den Mülls wird durch die Gemeinde Rommerskirchen vor­ge­nom­men. Die hier­durch ent­ste­hen­den Kosten wer­den auf die all­ge­mei­nen Müllgebühren umge­legt, so dass letz­ten Endes jeder Gebührenzahler für die Entsorgung der wil­den Müllkippen auf­kom­men muss.

Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn der Verursacher des wil­den Mülls ermit­telt wer­den kann. Dann wird die­ser selbst­ver­ständ­lich für die Begleichung der Kosten her­an­ge­zo­gen. Jeder, der eine sol­che ille­gale Entsorgung beob­ach­tet, wird daher gebe­ten, sich umge­hend bei der Gemeinde Rommerskirchen oder beim Umweltamt des Rhein-​Kreis Neuss zu melden.

Hierbei ist jede Beobachtung hilf­reich, die eine spä­tere Identifikation des Verursachers der wil­den Müllkippe erleich­tert (z.B. Autokennzeichen, Uhrzeit, Personenbeschreibung).

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