Neujahrsempfang des Löschzugs Osterath

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – (Feuerwehr) Dieses Jahr lud der Löschzug Osterath zum Neujahrsempfang ein. Dieser ersetzt die bis­he­rige Jahreshauptversammlung nicht nur nament­lich, denn auch der Ablauf wurde moder­ni­siert und inhalt­lich gestrafft. Damit ist eine abwechs­lungs­rei­che und inter­es­san­tere Veranstaltung entstanden.

Löschzugführer Peter Schramm konnte in sei­ner Eröffnungsrede neben den akti­ven Kameraden und der Jugendfeuerwehr, sowie der Ehrenabteilung, auch wie­der zahl­rei­che Gäste aus Politik, Verwaltung, der Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch, der Kirche, der Polizei und ande­ren Organisationen begrüßen.

Im Folgenden berich­tete der stell­ver­tre­tende Löschzugführer Niels Schneider, wie­viele Einsätze der Löschzug Osterath im Jahr 2019 abar­bei­ten musste. Mit 227 Einsätzen kann man wie­der auf ein ein­satz­rei­ches Jahr zurück­bli­cken. Dabei ent­fie­len fast ein­hun­dert Einsätze auf den Einsatzleitwagen – es ist ein Sonderfahrzeug der Osterather Wehr, das im gesam­ten Meerbuscher Stadtgebiet alar­miert wird. Besonders erwähnt wur­den hier­bei der Brand einer Pelletheizung auf der Meerbuscher Straße im Juni, ein Kleinbrand in der Seniorenresidenz am Bommershöfer Weg, der durch die Brandmeldeanlage ent­deckt wurde und ein Verkehrsunfall mit ein­ge­klemm­ter Person auf der A57 am 30. März, genau am Kameradschaftsabend des Löschzugs.

Im Anschluss fasste Lutz Meierherm, eben­falls stell­ve­tre­ten­der Löschzugführer, das Feuerwehrjahr im Allgemeinen zusam­men. So konnte neben einer sta­bi­len Mitgliederzahl ein wei­te­rer Anstieg des Frauenanteils im Löschzug ver­kün­det wer­den. Im abge­lau­fe­nen Jahr wur­den unter ande­rem vier neue iPads in den Dienst gestellt, die die Führungskräfte bei der Abwicklung der Einsätze unter­stüt­zen sol­len. Seit Dezember 2019 ist auch der neue Rüstwagen im Einsatz – mehr als zwei Jahre Vorbereitung und Planung steck­ten in dem Fahrzeug, sowie viele Stunden Ausbildung für die Feuerwehrleute, um Fahrzeug und Gerät ord­nungs­ge­mäß und schnell bedie­nen zu kön­nen, berich­tet Lutz Meierherm.

Daraufhin rich­tete die Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage ihr Grußwort an den Löschzug und die Gäste. Sie betont die Wichtigkeit der Feuerwehr und Ihre per­sön­li­che Verbundenheit. Auch die Zusammenarbeit beschreibt Sie als durch­weg posi­tiv und konstruktiv.

Im Weiteren wurde Markus Hartmann nach Abschluss der erfor­der­li­chen Qualifikationen zum Maschinisten ernannt. Josef Görgens wurde auf­grund der kame­rad­schaft­li­chen Nähe zum Löschzug zum Ehrenfeuerwehrmann ernannt. Heinz Peter Kreuels wurde in die Ehrenabteilung auf­ge­nom­men. Markus Hartmann über­nimmt die Aufgaben des Jugendwartes Klaus Telders, der sein Amt nach über zehn Jahren abgibt. Peter Platen wurde für 29 Jahre als Gerätewart geehrt. Angelika Mielke-​Westerlage wurde für die lange und aus­ge­spro­chen gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr geehrt.

Nach dem Rückblick auf den kame­rad­schaft­li­chen Teil, vor­ge­tra­gen von Nils Vossen, hielt auch Pfarrerin Birgit Schniewind eine kurz­wei­lige Rede, worin Sie sich beein­druckt von der Leistung in die­sem Ehrenamt zeigte.

Zu guter Letzt wurde der „gol­dene Florian” an Andreas Kull ver­lie­hen, da die­ser sich im ver­gan­ge­nen Jahr beson­ders stark für den Löschzug ein­ge­setzt hat.

Impressionen/​Fotos(3): FW Meerbusch

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