Neuss: Polizei stellt zwei Tatverdächtige nach Einbruch – Zeugin gab ent­schei­den­den Hinweis

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Holzheim (ots) Dank einer auf­merk­sa­men Zeugin konnte die Polizei in der Nacht zum Freitag (11.10.) zwei Verdächtige eines Einbruches noch am Tatort in Neuss-​Holzheim vor­läu­fig festnehmen. 

Die Anwohnerin beob­ach­tete, gegen 02:00 Uhr, wie zwei Männer an der Poststraße augen­schein­lich in einen dor­ti­gen Kiosk gewalt­sam ein­ge­stie­gen waren. Unverzüglich ver­stän­digte sie die Polizei. Als die ers­ten Streifenwagen am Tatort ein­tra­fen, ließ ein Erfolg nicht lange auf sich war­ten. Noch wäh­rend der „Arbeit” konn­ten die Tatverdächtigen im Laden gestellt werden.

Bei den 21 und 29 Jahre alten Männern stell­ten die Ordnungshüter meh­rere prall­ge­füllte Plastiksäcke mit Zigaretten und diver­ses Einbruchswerkzeug sicher. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte das Duo die Werkzeuge genutzt, um die Eingangstür des Kiosks auf­zu­he­beln. Entsprechende Spuren konn­ten gesi­chert wer­den. Die Zigaretten hatte es aus den Regalen ein­ge­sackt. Die Tatverdächtigen, ohne fes­ten Wohnsitz in Deutschland, wur­den vor­läu­fig festgenommen.

Auf Anregung der Polizei bean­tragte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Vorführung der Festgenommenen beim Amtsgericht Neuss, im Rahmen des beschleu­nig­ten Verfahrens und den Erlass eines Hauptverhandlungshaftbefehls. Das Amtsgericht Neuss folgte dem Antrag.

Das beschleu­nigte Verfahren ist nach dem Gesetz in sol­chen Fällen mög­lich, in denen der Sachverhalt ein­fach gela­gert ist – also für die Verfahrensbeteiligten leicht über­schau­bar ist – oder eine klare Beweislage besteht. So etwa, wenn der Beschuldigte gestän­dig ist. Es dient der, nicht zuletzt prä­ven­tiv wir­ken­den, zügi­gen Strafverfolgung und der Sicherung der kurz­fris­tig anzu­set­zen­den Hauptverhandlung. Dieses Verfahren kann dar­über hin­aus zur Vermeidung oder Verkürzung von Untersuchungshaft beitragen.

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