Rhein-​Kreis Neuss: Startschuss für Regionales Bildungsnetzwerk – Ministerin und Landrat unter­zeich­nen Kooperationsvertrag

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ein Regionales Bildungsnetzwerk soll ab dem 1. August die Bildungs- und Beratungssysteme für Kinder und Jugendliche im Rhein-​Kreis Neuss bes­ser verzahnen. 

Die Kooperationsvereinbarung zur Gründung des Netzwerkes haben NRW-​Bildungsministerin Yvonne Gebauer und Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke im Kreishaus Neuss unterschrieben.

Das Regionale Bildungsnetzwerk soll alle Akteure der Bildungslandschaft im Rhein-​Kreis Neuss ein­bin­den und einen Beitrag zu einer best­mög­li­chen Bildung für alle Kinder und Jugendlichen leis­ten“, betont Petrauschke das gemein­same Ziel. „Bildung ist der Schlüssel für eine beruf­li­che Ausbildung und ein selbst­be­stimm­tes Leben. Mein Ziel ist, dass alle Kinder und Jugendliche eine Berufsausbildung oder ein Studium abschlie­ßen“, so der Landrat.

Ministerin Gebauer erklärte: „Beste Bildung gelingt, wenn alle Akteure an einem Strang zie­hen. Im Regionalen Bildungsnetzwerk wol­len wir gemein­sam mit dem Kreis und den Kommunen daran arbei­ten, allen Schülerinnen und Schülern vor Ort attrak­tive Bildungsangebote zu machen. Einen Schwerpunkt legen wir dabei auf die Zusammenarbeit von Schule und außer­schu­li­schen Partnern.“

Ziel der Kooperationspartner ist, mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk eine best­mög­li­che indi­vi­du­elle Förderung von Kindern und Jugendlichen sicher­zu­stel­len. Hierzu sol­len vor­han­dene Personal- und Sachressourcen opti­mal ein­ge­setzt und die Vernetzung der Bildungspartner in Zusammenarbeit mit den Kommunen im Rhein-​Kreis Neuss inten­si­viert wer­den. Vorhandenen Kooperations- und Vernetzungsstrukturen wer­den dabei berück­sich­tigt und inte­griert. Die bis­he­ri­gen Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche des Landes, des Kreises sowie der Kommunen blei­ben erhalten.

Das Regionale Bildungsnetzwerk soll Strategien zur Verbesserung der indi­vi­du­el­len Förderung aller Schülerinnen und Schüler erar­bei­ten. Dabei wird der Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule ebenso in den Fokus genom­men wie die qua­li­ta­tive Weiterentwicklung und der Ausbau von Ganztags- und Betreuungsangeboten oder die Abstimmung der Schulentwicklungsplanung der Schulträger. Auch das Lernen und Lehren in der digi­ta­len Welt soll wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Die per­so­nelle und sach­li­che Ausstattung der Geschäftsstelle des Netzwerkes wird durch den Rhein-​Kreis Neuss mit 1,5 Personalstellen sicher­ge­stellt. Das Land stellt zusätz­lich eine Stelle für päd­ago­gi­sches Personal zur Verfügung.

Begleitet wird das Regionale Bildungsnetzwerk durch die Regionale Bildungskonferenz und einen Lenkungskreis, die sich zusam­men­set­zen aus Vertretern und Vertreterinnen von Schulen, Schulträgern, Schulaufsicht sowie Bildungseinrichtungen und ‑insti­tu­tio­nen. Es ist das 51. Netzwerk sei­ner Art in Nordrhein-Westfalen.

Das Regionale Bildungsnetzwerk wird die Bildungslandschaft im Rhein-​Kreis Neuss berei­chern. Wir erhö­hen im Zusammenspiel aller Akteure die Qualität der Bildung und ver­bes­sern die Zukunftschancen jun­ger Menschen“, sind sich Gebauer und Petrauschke einig.

(26 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)