Neuss: Jröne Meerke – Ultraschallanlage getauscht und mit Fernüberwachung ausgestattet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Amt für Stadtgrün, Umwelt und Klima hat jetzt die Ultraschallanlage im Jröne Meerke aus­ge­tauscht und zusätz­lich mit einer Online-​Fernüberwachung ausgestattet.

Mögliche Ausfälle oder Störungen der Anlage kön­nen in Zukunft nun schnel­ler erkannt und beho­ben wer­den. Darüber hin­aus ermög­li­chen die Modifikationen das Abrufen von Sauerstoffwerten und der Wassertemperatur, was eine regel­mä­ßi­gere und bes­sere Überprüfung der Wasserqualität zur Folge hat.

Seit Inbetriebnahme der Ultraschallanlage im Jahr 2015, die die Vermehrung von Grünalgen und schäd­li­chen Blaualgen (Cyanobakterien) redu­ziert, hat sich die Gewässerqualität ins­ge­samt deut­lich ver­bes­sert. Bei einer Überprüfung im April 2019 konnte eine Sichttiefe von bis zu fünf Metern fest­ge­stellt wer­den. Im Jahr 2015 lag diese noch bei 30 Zentimetern. Die ver­bes­serte Wasserqualität hat posi­tive Auswirkungen auf die Flora und Fauna im und am Jröne Meerke. So konn­ten ver­mehrt Amphibien, eine ver­grö­ßerte Reiherpopulation und eine ver­bes­serte Unterwasserflora (Makrophyten) gesich­tet werden.

Der hohe Nährstoffgehalt, der über­wie­gend durch Wasservogelkot und Laubfall ein­ge­bracht wird, hat gepaart mit hohen Lufttemperaturen in der Vergangenheit wie­der­holt zu einer Massenentwicklung von Algen geführt. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel und den damit ver­bun­de­nen Temperaturanstieg sind die Maßnahmen im Jröne Meerke daher beson­ders wich­tig. Höhere Lufttemperaturen füh­ren auf Dauer zu höhe­ren Temperaturen und einer gerin­ge­ren Sauerstoffkonzentration im Wasser. Diese Faktoren begüns­ti­gen das Algenwachstum.

Die algen­re­du­zie­rende Wirkung der ver­bes­ser­ten Ultraschallanlage und die kon­ti­nu­ier­li­che Überprüfung der Gewässerqualität bil­den somit den Grundstein für ein nach­hal­ti­ges und kli­ma­wan­de­lan­ge­pass­tes Wassermanagement im Jröne Meerke.

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