Neuss/​Düsseldorf: Modernisierung der Zugsicherung im alten Tunnel: Busse statt Bahnen auf U‑Bahn-​Linien

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Neuss – Die Rheinbahn hat das Stellwerk und die Zugsicherungstechnik im alten Tunnel erneu­ert und auf den glei­chen Stand gebracht wie im Wehrhahn-​Tunnel.

Um die Technik aus den 1980er-​Jahren abzu­schal­ten, die Signale aus­zu­tau­schen und alles auf die moderne Version zu erneu­ern, ist eine nächt­li­che Vollsperrung des alten Tunnels nötig – am Sonntag, 7. April, ab etwa 18 Uhr, bis Montag, 8. April, gegen 4 Uhr. Einige U‑Bahn-​Linien kön­nen schon ab 17 Uhr nicht mehr durch den Tunnel fah­ren.

Auf den Linien U74 bis U79 sind in die­sem Bereich Busse statt Bahnen im Einsatz. Der Wehrhahn-​Tunnel (Linien U71, U72, U73 und U83) ist von der Sperrung nicht betrof­fen.

Alle Änderungen im Detail:

Linien U74 und U76
Die Bahnen enden ab etwa 18 Uhr, von Lörick und Krefeld kom­mend, bereits an der Haltestelle „Belsenplatz“, wen­den und fah­ren wie­der zurück. Von Holthausen kom­mend, fah­ren die Bahnen ab der Haltestelle „Werstener Dorfstraße“ über die Strecke der Linie U79 und enden an der Haltestelle „Universität Ost/​Botanischer Garten“. Von dort fah­ren sie auch wie­der zurück in Richtung Holthausen. Ab der Haltestelle „Südpark“ kön­nen die Fahrgäste die Linien U71, U73 oder 704 nut­zen, um in die Innenstadt zu fah­ren. Auf dem gesperr­ten Abschnitt zwi­schen den Haltestellen „Belsenplatz“ und „Werstener Dorfstraße“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Die Ersatzbusse sind für beide Linien als Linie U74 gekenn­zeich­net und hal­ten in der Regel an den Stadtbahn-​Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rech­ten Rand der Fahrbahn.

Linie U75
Die Bahnen enden ab etwa 18 Uhr, aus Neuss kom­mend, bereits an der Haltestelle „Belsenplatz“, wen­den und fah­ren wie­der zurück. Von Eller kom­mend, enden die Bahnen bereits an der Haltestelle „Lierenfeld Betriebshof“, wen­den und fah­ren wie­der zurück. Auf dem gesperr­ten Abschnitt zwi­schen den Haltestellen „Belsenplatz“ und „Lierenfeld Betriebshof“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Die Ersatzbusse hal­ten in der Regel an den Stadtbahn-​Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rech­ten Rand der Fahrbahn.

Linie U78
Die Bahnen kön­nen ab 20 Uhr auf der gesam­ten Strecke nicht mehr fah­ren und wer­den durch Busse ersetzt. Die Ersatzbusse sind als Linie E gekenn­zeich­net fah­ren auf dem kom­plet­ten Linienweg zwi­schen den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „MERKUR SPIEL-​ARENA/​Messe Nord“. Sie hal­ten in der Regel an den Stadtbahn-​Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rech­ten Rand der Fahrbahn.

Linie U79
Die Bahnen fah­ren ab 20 Uhr, aus Duisburg kom­mend, ab der Haltestelle „Freiligrathplatz“ eine Umleitung über die Strecke der Linie U78 und enden an der Haltestelle „MERKUR SPIEL-​ARENA/​Messe Nord“. Von dort aus fah­ren sie auch wie­der zurück in Richtung Duisburg. Auf dem Abschnitt zwi­schen den Haltestellen „MERKUR SPIEL-​ARENA/​Messe Nord“ und „Hauptbahnhof“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Die Ersatzbusse sind als Linie E gekenn­zeich­net fah­ren auf dem kom­plet­ten Linienweg der Linie U78 zwi­schen den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „MERKUR SPIEL-​ARENA/​Messe Nord“. Sie hal­ten in der Regel an den Stadtbahn-​Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rech­ten Rand der Fahrbahn.

Alternativ kön­nen die Fahrgäste für Fahrten zwi­schen Neuss, Duisburg, Meerbusch oder Krefeld und Düsseldorf Hauptbahnhof auch die S‑Bahnen nut­zen, für Fahrten aus und nach Eller außer­dem die Linien 705, 721 und 722. Für Fahrten zwi­schen Hauptbahnhof und Belsenplatz ist die Linie 834 eine mög­li­che Alternative.

Die Rheinbahn legt rund 2.000 Handzettel mit allen wich­ti­gen Informationen in den KundenCentern und an der DB-​Info im Hauptbahnhof aus, online sind die Informationen als pdf-​Datei unter www​.rhein​bahn​.de zu fin­den. Zusätzlich sor­gen rund 40 ver­schie­dene Durchsagen in den Bahnhöfen und Fahrzeugen sowie 120 Aufkleber an den Ausgängen der U‑Bahnhöfe für die rich­tige Orientierung. An den Knotenpunkten „Heinrich-​Heine-​Allee“ und „Hauptbahnhof“ sind 15 Mitarbeiter als Ansprechpartner für die Fahrgäste im Einsatz.

Dadurch, dass Busse statt Bahnen im Einsatz sind, kann es zu Verspätungen und Wartezeiten kom­men. Im Bereich der Tunneleinfahrten und Rampen in Höhe Kennedydamm, Tonhalle, Ronsdorfer Straße und Kaiserslauterner Straße kann es durch die nächt­li­chen Arbeiten zum Abbau der alten Komponenten kurz­zei­tig laut wer­den. Die Rheinbahn bit­tet um Verständnis.

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