Dormagen: Soziale Stadt: Rund 100 Horremer bei Bürgerversammlung

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Rund 100 Bürgerinnen und Bürger infor­mier­ten sich am gest­ri­gen Montag, 21. Januar, über den Stand des Stadtentwicklungsprojekts Soziale Stadt. 

Die Resonanz in der Bürgerschaft ist auch fünf Jahre nach dem Start des Projekts wei­ter­hin groß“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Projektbilanz sei bis­her posi­tiv, ins­be­son­dere die Zusammenarbeit mit den ört­li­chen Wohnungsunternehmen habe Horrem vor­an­ge­bracht. „Es gibt mitt­ler­weile prak­tisch kei­nen Wohnungsleerstand in Horrem mehr“, so Lierenfeld. 

Auch die Kooperation mit den Bewohnern und ört­li­chen Vereinen sei ein Erfolg. „Durch diese Zusammenarbeit für Horrem ist es im ver­gan­ge­nen Jahr gelun­gen, den Dorfanger zu bele­ben“, betonte Lierenfeld. 2019 ste­hen mit dem Bahnhof, Lernort oder Bürgerpark wei­tere Meilensteine des Stadtentwicklungsprojekts an.

Detlev Falke von der Stabsstelle Soziale Stadt der Dormagener Stadtverwaltung zog nach der Veranstaltung ein posi­ti­ves Fazit: „Wir haben gemein­sam mit der Bürgerinitiative in Horrem einige posi­tive Entwicklungen ange­scho­ben.“ Der Dorfanger habe sich inzwi­schen eta­bliert und die Umgestaltung des Nordeingangs mit dem neuen Kreisverkehr stehe kurz vor der Fertigstellung.

Auch die Initiative Horrem zog eine posi­tive Bilanz für das Jahr 2018. So berich­te­ten die Sprecher der Initiative, Karin Fuchssteiner und Manfred Klein, von sehr erfolg­rei­chen musi­ka­li­schen Sommerabenden und dem „weih­nacht­li­chen Dorfanger“. Mit dem Erlös der Sommerabende konnte eine Sitzbank im Stadtteil auf­ge­stellt werden.

Für Unruhe hat bei eini­gen Anwohnern die mit dem Bau not­wen­dig gewor­dene Umleitung des gesam­ten Fahrzeugverkehrs gesorgt. Auch der Busverkehr musste über die Straße Am Hagedorn pro­vi­so­risch umge­lei­tet wer­den. „Mit Fertigstellung des Kreisverkehrs wird der Busverkehr wie­der wie bis­her über die Weilerstraße geführt“, ver­si­cherte Falke. 

Anregungen und Wünsche der Bürger bezo­gen sich zum Beispiel auf das bestehende Angebot an Spielplätzen in Horrem, das über­prüft und nach­ge­bes­sert wer­den müsse – zumal Horrem im Stadtvergleich der jüngste Stadtteil ist, wie aus dem im September 2018 vor­ge­stell­ten ers­ten Dormagener Sozialbericht hervorgeht.

Diese Anregungen neh­men wir natür­lich mit und ver­su­chen, sie – soweit mög­lich – auch umzu­set­zen“, erklärte Falke. Auch die Aufenthaltsqualität im Bahnhofsumfeld werde künf­tig mit einem neuen Beleuchtungskonzept ver­bes­sert. „Wir wol­len keine dun­keln Ecken mehr, in denen die Menschen sich unwohl füh­len“, so Bürgermeister Lierenfeld.

Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßt die Gäste bei der Bürgerversammlung in Horrem. Foto: Stadt
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