Rhein-​Kreis Neuss: Bürger müs­sen neue Adresse auch in den Fahrzeugpapieren ändern lassen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Das Straßenverkehrsamt weist dar­auf hin, dass Bürger nach einem Umzug die neue Adresse auch in den Fahrzeug-​Zulassungspapieren ein­tra­gen las­sen müssen.

Wer inner­halb des Kreises nach Jüchen oder Rommerskirchen umzieht, kann dies seit kur­zem direkt im jewei­li­gen Rathaus erle­di­gen. Alle ande­ren Einwohner aus dem Rhein-​Kreis Neuss müs­sen für die Anschriftenänderung ins Straßenverkehrsamt kommen.

In der Vergangenheit haben Fahrzeughalter häu­fig im Umzugsstress den zusätz­li­chen Behördengang ver­ges­sen. Das Versäumnis fällt dann oft erst im Kraftfahrt-​Bundesamt auf und hat ein Mahnverfahren zur Folge. Allein im Jahr 2018 musste das Straßenverkehrsamt rund 3 100 sol­cher Verfahren ein­lei­ten. Amtsleiterin Ulrike Holz erläu­tert: „Wer die neue Adresse nach dem Umzug direkt in die Fahrzeugdokumente ein­tra­gen lässt, spart sich eine Menge Ärger.“ Denn nur wenn die Anschriftenänderung beim Straßenverkehrsamt bekannt ist, kann bei einem Verkehrsvergehen die ver­ant­wort­li­che Person schnellst­mög­lich ermit­telt wer­den. Hinzu kommt, dass bei Unglücksfällen Angehörige direkt benach­rich­tigt wer­den können.
 
In Jüchen und Rommerskirchen wird der Service, im Rathaus gleich­zei­tig die Ummeldung im Melderegister und die Anschriftenänderung in der Kfz-​Zulassungsbescheinigung vor­neh­men zu las­sen, her­vor­ra­gend ange­nom­men. Bürger brin­gen zur Ummeldung ein­fach die Zulassungsbescheinigung (Teil I) bzw. den Fahrzeugschein sowie ihren gül­ti­gen Personalausweis mit und spa­ren sich damit den Gang zum Straßenverkehrsamt.

Möglich ist dies, wenn Einwohner aus dem Rhein-​Kreis Neuss nach Jüchen oder Rommerskirchen umzie­hen. Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke betont: „Das Verfahren ist ein­fach, denn die Mitarbeiter aus Jüchen und Rommerskirchen geben die Anschriftenänderung auf direk­tem Weg digi­tal an unser Straßenverkehrsamt wei­ter. Derzeit ste­hen wir im engen Kontakt zu den ande­ren kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen, um die­ses Angebot im Kreis auszuweiten.“ 

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