Neusser Kulturmacher arbei­ten mit am Nationalen Integrationplan

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Im Bundeskanzleramt gab es am Dienstag die Auftaktveranstaltung „Kultur der Vielfalt – Vielfalt der Kultur: Diversität in Kultureinrichtungen als Chance und Herausforderung“ und gleich zwei Neusser Akteure haben an dem bun­des­wei­ten Gremium teilgenommen. 

Deniz Elbir, Beauftragter für Interkultur und kul­tu­relle Bildung der Stadt Neuss und Umut Ali Öksüz, Vorsitzender der Interkulturellen Projekthelden konn­ten die dyna­mi­sche Arbeit aus der Neusser Stadtgesellschaft prä­sen­tie­ren. Aus ganz Deutschland kamen 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Bildung und Wirtschaft zusam­men und bil­den fortan das Netzwerk „Kulturelle Bildung und Integration 2.0“.

Das Gremium wurde von Annette Widmann-​Mauz MdB, Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien ein­be­ru­fen. Das Treffen im Bundeskanzleramt wird mit ver­an­stal­tet von der Initiative Kulturelle Integration (IKI) unter Moderation des Deutschen Kulturrats.

Neuss ist eine starke Stadt, das zei­gen wir nun auch auf Bundesebene. Wir müs­sen weni­ger den Fokus auf die Migration set­zen und uns mehr auf die Vielfalt und die Normalität in unse­rer Gesellschaft kon­zen­trie­ren. Nur so kön­nen wir die Identitäten von Kindern und Jugendlichen stär­ken“, berich­tet Umut Ali Öksüz, der sich auch im Vorstand vom Raum der Kulturen Neuss engagiert.

Die Impulse von allen Akteuren wer­den mit in die Weiterentwicklung des Nationalen Altionsplans Integration (NAP‑I) 2019 von den Staatsministerinnen erarbeitet. 

Die posi­tive Resonanz zu unse­rem Neusser Projekt ‚Neue deut­sche Stadtgesellschaft‘ zeigt, dass wir mit unse­rem Vorhaben, die viel­fäl­tige Gesellschaft im Kulturgeschehen abzu­bil­den, den rich­ti­gen Weg ein­ge­schla­gen haben. Die Investition in Vielflat ist eine unver­zicht­bare Investition in die Zukunft“, so Deniz Elbir. Weitere Treffen sind für das Jahr 2019 geplant und die Neusser Akteure wer­den auch wei­ter­hin aktiv mitgestalten.

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