Johanniter beru­fen Pfarrer für den Regionalverband – Ulrich Meihsner neu im Dienst

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Das acht­spit­zige Kreuz der Johanniter ist für Ulrich Meihsner schon seit eini­ger Zeit Begleiter im täg­li­chen Leben und im Ehrenamt:

Im Krankenhaus Bethesda, das vor weni­gen Jahren in die Johanniter-​Familie ein­ge­tre­ten ist, beklei­det der ver­hei­ra­tete Vater von zwei erwach­se­nen Kindern eine haupt­amt­li­che Stelle in der Seelsorge. Außerdem ist er evan­ge­li­scher Koordinator in der Notfallseelsorge und beglei­tet in die­ser Funktion unter ande­rem Helfer der Johanniter. Jetzt wurde der gebür­tige Leverkusener in das Ehrenamt des Regionalpfarrers der Johanniter-​Unfall-​Hilfe e.V. im Verband Niederrhein berufen.

In einem fei­er­li­chen Gottesdienst in der Johanneskirche der evan­ge­li­schen Kirchengemeinde Mönchengladbach-​Großheide wurde Ulrich Meihsner in sein Amt ein­ge­führt. Anschließend über­reichte Ulrich Kuster als ehren­amt­li­cher Regionalvorstand der Johanniter zusam­men mit sei­nem haupt­amt­li­chen Kollegen Joachim Kürsten und sei­nem ehren­amt­li­chen Kollegen Wilm Scharlemann die Ernennungsurkunde für das neue Ehrenamt. „„Nun geben Sie noch ein Stück Ihrer Zeit uns, dafür dan­ken wir Ihnen und Ihrer Familie“, sagte Wilm Scharlemann. „Wir freuen uns auf Sie!“, so hieß er ihn herz­lich willkommen.

Als Regionalpfarrer ist Ulrich Meihsner Teil der Regionalverbandsleitung, die sich um die Belange der haupt- und ehren­amt­li­chen Johanniter in Mönchengladbach, dem Kreis Viersen, dem Rhein-​Kreis Neuss und der Stadt Krefeld küm­mert. Er über­nimmt die geist­li­che Begleitung der Johanniter im Verband, lei­tet bei Veranstaltungen des Verbandes Gottesdienste und Andachten und ist seel­sor­ge­ri­scher Betreuer der Johanniter-​Helfer z.B. bei Notfällen im Sinne der Krisenintervention.

Langsam wolle er sein neues Amt ange­hen, erklärte Ulrich Meihsner. Doch wenn man ihm zuhört, wie er über die Bedürfnisse der Menschen in Notlagen spricht, über seine Erfahrungen im Krankenhausdienst und als Notfallseelsorger, dann ahnt man, dass es bei dem ruhi­gen Angehen nicht blei­ben wird. Denn wer ihm begeg­net, kann spü­ren, dass er für sei­nen Beruf und seine Berufung brennt und immer mit min­des­tens einem Auge und Ohr auf­merk­sam unter­wegs ist, um recht­zei­tig zu mer­ken, wenn er mit sei­ner ruhi­gen und beson­ne­nen, aber auch ener­gi­schen Art gefor­dert ist. „Gott stellt sich mir zur Seite in den Menschen, die mich in mei­nem Tun und Leben beglei­ten“, so Ulrich Meihsner.

Liebe Johanniter, ich bin sicher bei Gott. Diese Zusage Gottes an uns sollt ihr zu spü­ren bekom­men. Das ist keine Drohung, son­dern eine herz­li­che Einladung zur Entdeckung der Liebe zum Leben, bei gemein­sa­men Festen, Diensten und ande­ren Anlässen. Ich freue mich und bin dank­bar für diese neue Aufgabe.“

Pfarrer Ulrich Meihsner mit Zelebrant und Gästen des Gottesdienstes. v.l.n.r.: Gerhard von Kulmiz, Joachim Kürsten, Ulrich Kuster, Thilo von Selchow, Gisbert von Spankeren, Ulrich Meihsner, Wilm Scharlemann, Helmut Häfner. Foto: Dieter Guderley
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