Dormagen: Stadtteilgespräch in der Mensa der Gesamtschule – Nievenheimer dis­ku­tier­ten über Grün und Verkehr

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Kurz vor Weihnachten nah­men sich rund 50 Nievenheimer noch Zeit, um über wich­tige Themen für ihren Stadtteil zu sprechen. 

In der Mensa der Bertha-​von-​Suttner-​Gesamtschule stan­den ihnen Bürgermeister Erik Lierenfeld, die Beigeordnete Tanja Gaspers und wei­tere Vertreter der Stadtverwaltung für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Ein Thema war an die­sem Abend die Rodung von Sträuchern auf dem Nievenheimer Friedhof.

Dazu erläu­terte der Leiter der Technischen Betriebe Dormagen, Gottfried Koch, dass die Parkplätze an der Neusser Straße ver­län­gert wer­den, damit die Fahrzeuge dort nicht mehr in den Gehweg hin­ein­ra­gen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird am Friedhof eine neue Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch die bis­he­rige Senke am Friedhofseingang, wo sich häu­fig Pfützen bil­den, wer­den die Technischen Betriebe beseitigen.

Bürger im Gespräch. Foto: Stadt

Zu dem geplan­ten Baugebiet an der Forsthausstraße erkun­digte sich ein Ückerather Bürger. Das Baugebiet sei in der bis­her vor­ge­se­he­nen Größe in den Entwurf des Flächennutzungsplans auf­ge­nom­men wor­den, nur der Siedlungsabschluss sei etwas anders gestal­tet wor­den, erklärte Gregor Nachtwey, Fachbereichsleiter für Stadtplanung. Eine Klage über den Zustand der Toiletten in der Ückerather Turnhalle nahm die Verwaltung auf. „Dem wer­den wir nach­ge­hen“, so der Bürgermeister. Einen Ortstermin wird die Verwaltung ver­ein­ba­ren, um Instandsetzungswünsche für einen Wirtschaftsweg ent­lang des Norfbachs zu prüfen.

Breiten Raum nahm in dem Stadtteilgespräch auch das Thema Verkehr ein. So stellte der städ­ti­sche Verkehrsplaner Peter Tümmers die Pläne für den Autobahnschluss Delrath und eine Ost-​West-​Umgehung für Nievenheim von der L 380 über den Kohnacker zur Marie-​Schlei-​Straße an. Diskutiert wurde über die Vor- und Nachteile einer zusätz­li­chen Querspange von dem künf­ti­gen Autobahnanschluss zur L 380 im Norden von Nievenheim.

Zur Breitbandversorgung von Nievenheim konnte Bürgermeister Erik Lierenfeld nach dem gemein­sa­men Ausbau durch die evd und Netcologne wei­tere Verbesserungen durch die Telekom im nächs­ten oder über­nächs­ten Jahr in Aussicht stellen.

Mit den Wünschen für ein fro­hes Weihnachtsfest ging ein ins­ge­samt ruhi­ges und sehr kon­struk­ti­ves Stadtteilgespräch zu Ende. Drei Jahre nach der Einführung der Dialog-​Abende durch Bürgermeister Lierenfeld war dies zugleich der Abschluss der ers­ten Runde durch elf Stadtteile.

(35 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)