Meerbusch: „Was macht die Stadt mit unse­rem Geld?” – Erster Interaktiver Haushalt ist jetzt online

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Alljährlich im Herbst geht es in den Gremien des Stadtrates ums Geld. Bürgermeisterin und Stadtkämmerer legen dem Rat den Entwurf der Haushaltssatzung mit den wich­tigs­ten Einnahme- und Ausgabepositionen fürs kom­mende Jahr vor.

Dann set­zen sich Ratsfraktionen und Fachausschüsse inten­siv mit dem Zahlenwerk aus­ein­an­der, bevor im Dezember end­gül­tig über den Etat ent­schie­den wird.

Den Entwurf des Haushaltsplans 2018, der am 19. Oktober in den Rat ein­ge­bracht wurde, gibt es jetzt erst­mals in einer inter­ak­ti­ven Version auf der Homepage der Stadt (hier). Die neue Form der Haushaltsdarstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Firma IKVS (Interkommunale Vergleichssysteme GmbH) erarbeitet.

Ohne lan­ges Blättern kön­nen sich Interessierte nun ganz gezielt über Haushaltsdaten und geplante Handlungsschwerpunkte im kom­men­den Jahr infor­mie­ren. Kennzahlen, Erläuterungen und Diagramme sor­gen für bes­se­res Verständnis der Zusammenhänge. Zum Vergleich sind par­al­lel der Ansatz des lau­fen­den Haushaltsjahres 2017 sowie das Ergebnis 2016 hinterlegt.

Neben der Grundnavigation kann der Haushalt auch über inter­ak­tive Grafiken erschlos­sen wer­den. Wer mit dem Mauszeiger über die Balkendiagramme und Tortengrafiken fährt, erhält wei­ter­füh­ren­des Zahlenmaterial.

Was soll inves­tiert wer­den in die Meerbuscher Schulen, in Sicherheit und Ordnung, in Natur- und Landschaftspflege, in Kinder‑, Jugend- und Familienhilfe, in Stadtplanung, Umweltschutz, Sport oder Kultur? Was kos­tet die innere Verwaltung der Stadt? Welche Steuereinnahmen wer­den erwar­tet? Per Mausklick las­sen sich die Ansätze pro­blem­los abru­fen. Richtungspfeile zei­gen an, wie sich die Zahlen ver­gli­chen mit den Vorjahren ver­än­dert haben.

Für Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage ist die neue Darstellungsform ein wei­te­rer Schritt hin zu mehr Transparenz. „Der Haushalt der Stadt ist ein Zahlenwerk von erheb­li­chem Umfang. Hier ein­zu­stei­gen, ist für den Laien alles andere ein­fach”, so die Verwaltungschefin. „Mit unse­rem neuen Angebot erleich­tern wir den Einstieg und die Recherche, und wir geben den Bürgerinnen und Bürgern einen klei­nen Anreiz, sich detail­lier­ter mit unse­ren Stadtfinanzen zu beschäftigen.”

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