Kaarst: Konverter – Gespräch der Bürgermeisterinnen im Wirtschaftsministerium

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Das Landes-​Wirtschaftsministerium hat die Bürgermeisterinnen der Städte Kaarst und Meerbusch zu einem Gespräch nach Düsseldorf gebeten. 

Dabei soll es um den künf­ti­gen Standort des Konverters und das bis­he­rige Verfahren gehen. Dr. Ulrike Nienhaus begrüßt grund­sätz­lich die Initiative des Ministeriums: „Damit greift der Minister den Vorstoß der Stadt Kaarst auf und geht den ers­ten Schritt zu einem geord­ne­ten, trans­pa­ren­ten Verfahren, das Amprion bis­her verweigert.

Allerdings erwar­ten wir, dass künf­tig alle Beteiligten in gemein­same Beratungen ein­ge­bun­den wer­den. Dies schließt sowohl alle betrof­fe­nen Kommunen, als auch den Landrat und Amprion ein. Nur im wirk­li­chen Miteinander ist eine ein­ver­nehm­li­che Lösung mög­lich.” Das Gespräch kann aus Sicht der Stadt Kaarst dazu die­nen, die Versäumnisse im bis­he­ri­gen Verfahren deut­lich zu machen und damit die Tür zu einem neuen, gemein­sa­men Weg zu öffnen.

Insbesondere das von Amprion vor­ge­legte Standort-​Gutachten kann keine Entscheidungsgrundlage sein. Die darin ent­hal­ten­den Bewertungen der Standorte sind nicht nach­voll­zieh­bar, das Gutachten klam­mert raum­pla­ne­ri­sche Vorgaben aus und greift dem von Amprion gewünsch­ten Ergebnis vor. Vor die­sem Hintergrund sind Klagen der betrof­fe­nen Kommunen und Bürger vor­pro­gram­miert – eine Inbetriebnahme des Konverters wäre somit zeit­lich nicht abseh­bar”, sagt Nienhaus.

Die Stadt Kaarst mahnt die betrof­fe­nen Kommunen noch ein­mal zum Schulterschluss: „Im Interesse des Bürgers soll­ten wir eine Lösung fin­den. Eine jah­re­lange Hängepartie kann nicht das Ziel sein.”

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