Neuss: Bürgermeister berich­tete im Hauptausschuss über Situation in Weckhovenn

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bürgermeister Reiner Breuer hat in der heu­ti­gen Sitzung des Hauptausschusses über die Situation in Weckhoven berich­tet. Im Fokus stan­den auch die sozia­len Rahmenbedingungen in dem Neusser Stadtteil.

Anlass ist die Gewalttat an einem elf­jäh­ri­gen Jungen, der mit schwe­ren Verletzungen im Universitätsklinikum Düsseldorf liegt. Die Stadt unter­stützt die Staatsanwaltschaft wei­ter­hin bei der Aufklärung der Gewalttat. Bürgermeister und Ausschussmitglieder spra­chen ihre Anteilnahme aus.

Die Familie, in der der elf­jäh­rige Junge in den letz­ten Wochen lebte, hat über viele Jahre Hilfen des Jugendamts bei Problemen im Zusammenhang mit der Alltagsbewältigung erhal­ten. In die­ser Zeit wurde nie eine Kindeswohlgefährdung bei einem der sechs eige­nen Kinder der Familie festgestellt.

Das Jugendamt der Stadt Neuss hat nach Bekanntwerden der Tat unver­züg­lich eine ärzt­li­che Untersuchung der sechs Kinder ver­an­lasst. Diese ergab, dass die Kinder keine Anzeichen für eine akute oder zurück­lie­gende Kindeswohlgefährdung aufweisen.

Das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht des elf­jäh­ri­gen Jungen lag jeder­zeit voll­stän­dig bei den leib­li­chen Eltern. Das Jugendamt unter­stützt die Eltern und Angehörigen in die­ser schwie­ri­gen Situation weiter.

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