Korschenbroich: Vorschau 22. Pfingstturniere – Glehn fei­ert Pfingsten wie­der ein Fußball-​Fest mit Freunden

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Korschenbroich – Georg Goffin hatte in die­sem Jahr ein leich­tes Spiel: Der Turnierkoordinator des SV Glehn war dafür ver­ant­wort­lich, die 72 Teilnehmerplätze beim 22. Pfingstturnier vom 2. bis 5. Juni zeit­nah zu besetzen. 

Doch schon wenige Wochen nach Beginn der Ausschreibung im Oktober 2016 konnte Goffin ein „Ausverkauft – nichts geht mehr!“ vermelden.

Damit steigt in Glehn zum 22. Mal die Vorfreude auf ein gro­ßes Fußballfest für Bambini‑, F- und E‑Jugend-​Mannschaften sowie für U11‑, U13- und U15-​Mädchen-​Teams. Denn Pfingsten in Glehn ist weit mehr als nur ein Fußball-​Turnier. Viele der teil­neh­men­den Mannschaften waren bereits in den Vorjahren zu Gast an der Johannes-​Büchner-​Straße und hat­ten sich teil­weise schon unmit­tel­bar nach Turnierende 2016 für das fol­gende Jahr ange­mel­det. Die Folge war ein bereits vor Jahresende wei­test­ge­hend kom­plet­tes Teilnehmerfeld mit Teams aus vie­len Fußballkreisen am Niederrhein. „Mit man­chen Vereinen hat sich über die Pfingstturniere hin­aus sogar eine regel­rechte Freundschaft ent­wi­ckelt“, so Goffin.

Foto: SV Glehn

SV-​Jugendleiter Norbert Jurczyk kennt auch die Gründe dafür: „Bei unse­rem Turnier geht es gar nicht so sehr um Punkte und Siege. Klar wol­len die Kids den „gro­ßen“ Pokal am Ende in die Höhe stem­men, aber wir sor­gen schon dafür, dass mög­lichst alle Mannschaften auf ihre Kosten kom­men, alle Kinder Erfolgserlebnisse erzie­len kön­nen.“ Ein wesent­li­cher Bestandteil dabei ist das „Schweizer Spielsystem“, das in Glehn seit vie­len Jahren den Turniertag bestimmt und ein Alleinstellungsmerkmal in hie­si­gen Fußballkreisen besitzt. „Das System kommt aus dem Schachsport und ver­hin­dert durch einen aus­ge­feil­ten Modus, dass Mannschaften alleine schon wegen Auslosungspech Nachteile erlei­den kön­nen. „Im Laufe des Wettbewerbes spie­len die Mannschaften immer öfter gegen ihres­glei­chen. Das sorgt für span­nende Spiele und viel Nervenkitzel“, so Turnierleiter Goffin. Und auch schwä­chere Mannschaften brau­chen keine Sorge davor zu haben, nur „abge­schos­sen“ zu werden.

Drum herum sor­gen viele ehren­amt­li­che Helfer aus der Trainer- und Elternschaft der inzwi­schen über 330 Kinder und Jugendliche star­ken Abteilung für das pas­sende Rahmenprogramm: Viele kleine lie­be­volle Details las­sen den Besuch in Glehn immer wie­der zu einem Erlebnis wer­den. Neu ist in die­sem Jahr eine große Videowall, die Glehns Partner Pokal-​Total zur Verfügung stellt. „Alleine schon das Einlaufen der Kinder zu der offi­zi­el­len DFB-​Hymne sorgt selbst bei mir immer wie­der für Gänsehaut“, so Jurczyk, der wie­derum mit sei­nem Team mit hohem Zeitaufwand alles dafür tut, dass das beson­dere Glehner Flair die­ser Tage auf die Gäste trans­por­tiert wird:

Ganz klar: Stars die­ser Veranstaltung sind ein­zig allein die Kinder und das wol­len wir sie auch spü­ren las­sen. Die Belohnung für uns am Ende: Leuchtende Kinderaugen“, so Glehns Jugendleiter, der mit sei­nem Vorstandsteam aus der Glehner „Football Family“ bereits seit Monaten mit der Organisation beschäf­tigt ist. „Und wenn wir alles rich­tig gemacht haben, das Wetter ein wenig mit­spielt, wird Georg Goffin spä­tes­tens Anfang 2018 für die 23. Auflage ver­mel­den: ‚Ausverkauft – nichts geht mehr‘“. Pfingsten in Glehn ist eben weit mehr als nur ein Fußball-Turnier.

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