Meerbusch: Warnung vor schnel­len Anzeigengeschäften – „Trittbrettfahrer“ unterwegs

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Meerbuscher Geschäftsleute, Gewerbetreibende und Unternehmen wer­den der­zeit wie­der ein­mal von Verlagen behel­ligt, die den Eindruck erwe­cken, in Zusammenarbeit mit der Stadt Meerbusch Broschüren und Bürgerinformationen zu erstellen.

Im jüngs­ten Fall wur­den fer­tige Anzeigen aus der Bürgerbroschüre der Stadt, „Meerbusch – Genau rich­tig!” kopiert und dreist als Korrekturabzug mit Rechnung zuge­schickt. Bisweilen wird mit dem Hinweis, dass sich das „Anzeigen-​Abonnement” bei Nichtkündigung auto­ma­tisch ver­län­gere, Druck aufgebaut.

Leider gibt es etli­che Trittbrettfahrer auf dem Markt, die über die Stadt als Türöffner Anzeigen ver­kau­fen wol­len – und das zumeist recht pene­trant“, bedau­ert Stadtpressesprecher Michael Gorgs. Derzeit sei keine anzei­gen­fi­nan­zierte Publikation der Stadt in Auftrag. Grundsätzlich sei vor schnel­len, anony­men Geschäften über Fax oder Telefon zu warnen.

Die Werber set­zen dar­auf, dass Verträge im all­ge­mei­nen Geschäftstrubel vor­ei­lig unter­schrie­ben und zurück­ge­faxt wer­den. Wenn spä­ter über­höhte Rechnungen ins Haus flat­tern, kommt das böse Erwachen.“

Gorgs emp­fiehlt Geschäftsleuten und Gewerbetreibenden, sich im Zweifel sicher­heits­hal­ber in der Stadtpressestelle (916–482) oder im Sekretariat (916–413) zu erkun­di­gen. Ratsam sei es außer­dem, den Anrufern kon­kret „auf den Zahn zu füh­len“. „Meistens gera­ten unse­riöse Vertreter dann ins Stottern oder legen sofort auf.“

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