Neuss: Zwei Verletzte nach Familienstreit

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss. Am Sonntag (16.4.), gegen kurz nach 21 Uhr, erhielt die Polizei einen Einsatz zur Kaarster Straße. 

Nach ers­ten Meldungen sollte dort ein Mann von einem Auto über­fah­ren wor­den sein. Am Einsatzort stellte sich her­aus, dass es zuvor an der Kaarster Straße zu einem Streit zwi­schen meh­re­ren Beteiligten gekom­men war.

Nach der­zei­ti­gem Informationsstand besteht der Verdacht, dass ein bereits län­ger schwe­len­der Konflikt inner­halb einer Familie eska­liert ist und zwei Männer im Alter von 23 und 58 Jahren aus Neuss von einem Auto an der Kaarster Straße ange­fah­ren wur­den. Ob dies mit Absicht geschah oder im Rahmen einer mög­li­chen Flucht, ist Gegenstand der wei­te­ren Ermittlungen.

Der Wagen, bei dem es sich um einen Mercedes han­deln soll, ent­fernte sich unmit­tel­bar nach der Tat von der Kaarster Straße. Im Rahmen der sofort ein­ge­lei­te­ten Fahndung kon­trol­lierte die Polizei, kurz nach 23 Uhr, einen Mercedes in Düsseldorf an der Friedrich-​Ebert-​Straße. Zu die­sem Zeitpunkt befan­den sich zwei Frauen im Fahrzeug. Die Polizei stellte den Mercedes sicher, die bei­den Frauen wur­den vor­läu­fig festgenommen.

Die bei­den Opfer sind nach der­zei­ti­gem Stand schwer, jedoch nicht lebens­ge­fähr­lich ver­letzt und befin­den sich in ärzt­li­cher Behandlung.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf kann zum jet­zi­gen Zeitpunkt ein ver­such­tes Tötungsdelikt nicht aus­schlie­ßen. Noch am spä­ten Abend ist eine Mordkommission ein­ge­rich­tet wor­den. Die Spurenauswertung dau­ert an. Nach den ers­ten Vernehmungen ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich alle Beteiligten ken­nen und zu gro­ßen Teilen mit­ein­an­der ver­wandt sind.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen und ins­be­son­dere zur Frage, wer zum Tatzeitpunkt am Steuer des Mercedes saß, dau­ern an. Die bei­den fest­ge­nom­me­nen Frauen sind inzwi­schen aus dem Gewahrsam ent­las­sen worden.

(82 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)