Dormagen: Neues Quartierskonzept hilft Bürgern beim Energiesparen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Horrem – Nachdem bereits mit dem Projekt „Soziale Stadt“ eine leben­dige Nachbarschaft in Horrem geför­dert und der Stadtteil an vie­len Stellen ver­schö­nert wird, star­tet hier nun eine zweite Initiative im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz. 

Mit einem „ener­ge­ti­schen Quartierskonzept“ will die Stadt Hauseigentümern und Mietern dabei hel­fen, Heizkosten zu spa­ren, die Gebäude zu moder­ni­sie­ren und zugleich die CO2-​Emissionen vor Ort zu sen­ken. „Den Auftrag dafür konn­ten wir jetzt an ein bun­des­weit renom­mier­tes Fachbüro ver­ge­ben“, sagt der städ­ti­sche Klimaschutzmanager und Projektkoordinator Dennis Fels. Erstellt wird das Konzept von der Innovation City Management GmbH.

Sie konnte zum Beispiel schon in Bottrop dazu bei­tra­gen, dass dort inzwi­schen drei Prozent des Gebäudebestandes jähr­lich ener­ge­tisch saniert wer­den. Der übli­che Durchschnittswert liegt dem­ge­gen­über bei einem Prozent.

Auch in Horrem wol­len wir die Eigentümer unter­stüt­zen“, so Fels. Dazu steht in der ers­ten Phase zunächst ein­mal eine ener­ge­ti­sche Bestandsaufaufnahme für viele Gebäude an. Daraus ent­wi­ckelt Innovation City dann Vorschläge für kon­krete Sanierungsschritte und stellt auch öffent­li­che Fördermöglichkeiten dar.

Das ener­ge­ti­sche Quartierskonzept wird von Bund und Land bezu­schusst. Die KfW-​Bank über­nimmt 65 Prozent der Gesamtkosten von 80 000 Euro. Den rest­li­chen Anteil tei­len sich die Stadt, die evd als ört­li­cher Energieversorger und die Dormagener Baugenossenschaft mit ihren gro­ßen Wohnungsbeständen in Horrem.

Das ener­ge­ti­sche Quartierskonzept wird dabei hel­fen, den im Stadtteilprojekt bis­her feh­len­den Handlungsbereich des Klima- und Umweltschutzes zu ergän­zen und in einem gesamt­heit­li­chen Ansatz Horrem noch lebens­wer­ter machen “, sagt Detlev Falke als Koordinator „Soziale Stadt Horrem“.

Interessierte Eigentümer kön­nen sich jetzt schon tele­fo­nisch unter 02133/257–696 oder 257–217 melden.

(8 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)