Polizei führte groß ange­legte Kontrollen im Kreisgebiet durch

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – In Anlehnung an die „Aachener Erklärung” fan­den am Donnerstag (1.12.) im Rhein-​Kreis Neuss Kontrollen der Polizei statt.

Ende Oktober war zwi­schen den Innenministern von Nordrhein-​Westfalen, Rheinland-​Pfalz, Niedersachsen sowie dem Bundesinnenminister unter Beteiligung von Belgien und den Niederlanden eine stär­kere Zusammenarbeit beschlos­sen wor­den. Kern die­ser Vereinbarung sind ein ver­bes­ser­ter Informationsaustausch, ver­bes­serte Zusammenarbeit bei Ermittlungsverfahren und gemein­same Kontrollen.

Um gegen Delikte der Eigentumskriminalität durch mobile Banden vor­zu­ge­hen, fan­den am Donnerstag (1.12.) daher auch im gesam­ten Kreisgebiet inten­sive Kontrollen statt. Den gan­zen Tag über waren uni­for­mierte und zivile Streifen im Einsatz. Neben der Bekämpfung der Eigentumskriminalität stan­den für die Polizei auch Hauptunfallursachen sowie ver­kehrs­recht­li­che Verstöße im Fokus.

In einem Fall lei­te­ten die Fahnder nach einer Kontrolle ein Verfahren gegen einen 20-​Jährigen ein. Hier liegt mög­li­cher­weise ein Verstoß gegen das Waffengesetz vor, weil er ein soge­nann­tes Einhandmesser bei sich trug. Das Messer stell­ten die Polizisten sicher. In einem wei­te­ren Fall fer­tig­ten die Fahnder eine Strafanzeige wegen Drogendeliktes in Neuss. Ein 24-​Jähriger war bei einer Überprüfung mit Marihuana aufgefallen.

Die Fahnder voll­streck­ten auch einen Durchsuchungsbeschluss in Neuss. Ein 32-​Jähriger war im Rahmen von vor­an­ge­gan­gen Ermittlungen in Verdacht gera­ten, aus einem Auto ein Portemonnaie sowie Parfum ent­wen­det zu haben. In sei­ner Wohnung wur­den Bekleidungsstücke sicher­ge­stellt, die mög­li­cher­weise aus ande­ren Eigentumsdelikten stam­men. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hierzu dau­ern an.

In Meerbusch und Korschenbroich gin­gen den Polizisten ins­ge­samt drei Autofahrer ins Netz. Sie ste­hen im Verdacht nach dem Konsum von ille­ga­len Drogen am Straßenverkehr teil­ge­nom­men zu haben. In allen Fällen war eine Blutprobe fäl­lig. Sie erwar­tet nun eine Strafanzeige.

Im Rahmen von Tempokontrollen stell­ten die Ordnungshüter fest, dass 457 Verkehrsteilnehmer im Rhein-​Kreis Neuss zu schnell unter­wegs waren. Da die Polizisten auch noch wei­tere Verkehrsverstöße ahn­de­ten, müs­sen nun ins­ge­samt 494 Verkehrsteilnehmer mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.
In Neuss kon­trol­lier­ten die Polizisten einen Lkw-​Fahrer. Hierbei stellte sich her­aus, dass er nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahrerlaubnis ist. Auch ihn erwar­tet eine Anzeige.

Die Polizei wird ihre Maßnahmen zur Verhinderung von Straftaten und schwe­ren Verkehrsunfällen wei­ter fort­set­zen. In die­sem Zusammenhang kann auch die Mithilfe aus der Bevölkerung von gro­ßer Bedeutung sein. Die Polizei bit­tet darum, aktu­elle ver­däch­tige Beobachtungen sofort an den Notruf der Polizei (110) wei­ter­zu­ge­ben. Die Polizisten gehen die­sen Hinweisen nach und kön­nen sofort vor Ort klä­ren, ob mög­li­cher­weise eine Straftat vorliegt.

(4 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)