Rhein-​Kreis Neuss: Nach Brand – Sanierungsarbeiten im Lindenhof dau­ern länger

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Grevenbroich – Nach dem Dachstuhlbrand Anfang September im Seniorenhaus Lindenhof sind die Sanierungsarbeiten schwie­ri­ger als gedacht. 

Für Komplikationen sor­gen unter ande­rem Installationsschächte, über die sich das Löschwasser im Haus weit­räu­mig ver­tei­len konnte. Die Leitungsschächte müs­sen jetzt brand­schutz­tech­nisch ertüch­tigt und an das Brandschutzkonzept ange­passt wer­den. Auch soll die Brandmeldeanlage flä­chen­de­ckend für jedes Zimmer aus­ge­baut werden.

2015-09-08_GV_Brand_Seniorenheim_052Der Kreis als Träger des Seniorenhauses hat hierzu einen exter­nen Brandschutzsachverständigen beauf­tragt. „Die Sicherheit der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner hat für uns abso­lu­ten Vorrang”, sagte Dirk Brügge, Kreisdirektor und Sozialdezernent des Rhein-​Kreises Neuss, der die bau­li­chen Verzögerungen bedau­ert. Ursprünglich soll­ten bereits in den nächs­ten bei­den Wochen, die ers­ten Heimbewohner wie­der in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren.

Welchen zeit­li­chen Umfang die auf­ge­tre­te­nen Komplikationen nach sich zie­hen wer­den, ist noch nicht abschätz­bar. Erst wenn das städ­ti­sche Bauordnungsamt und die Feuerwehr das neue Brandschutzkonzept abseg­nen, kön­nen die Sanierungsarbeiten ziel­ge­rich­tet fort­ge­setzt werden.

Heimleiterin Barbara Kremers-​Gerads steht mit den Lindenhof-​Bewohnern und Angehörigen im regel­mä­ßi­gen Kontakt: „Unseren Heimbewohnern, die nach der Evakuierung auf meh­rere Seniorenhäuser in der Umgebung ver­teilt wur­den, geht es gut, aber alle wün­schen sich, bald wie­der zurück in den Lindenhof zu kommen.”

2002 hatte der Rhein-​Kreis Neuss die Trägerschaft des Seniorenhauses über­nom­men, nach­dem gegen­über dem dama­li­gen Träger das Insolvenzverfahren eröff­net wor­den war. Insgesamt ver­fügt die 1995 eröff­nete Einrichtung über 84 Zimmer. Erst vor weni­gen Wochen konnte der Lindenhof sein 20-​jähriges Jubiläum feiern. 

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