Neuss: Neugestaltung Am Konvent

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bürgermeister Herbert Napp hat jetzt gemein­sam mit Georg Meyer, Vorstand ZIN, und zahl­rei­chen Anwoh­nern den neu­ge­stal­te­ten Straßenzug „Am Konvent“ eingeweiht.

Durch die Umgestaltung ist die wich­tige Querachse vom Hamtorwall bis zum „Meererhof“ offe­ner geworden.

In ihrer heu­ti­gen Form wurde die Straße Ende der 1970er Jahre als Fußgängerzone aus­ge­baut. Die bis­lang ver­leg­ten, großfor­matigen roten und anthra­zit­far­be­nen Platten waren im Laufe der Zeit an vie­len Stellen durch das regel­mä­ßige Überfahren der Lieferverkehre gebro­chen. Da die ver­bau­ten Platten schon län­ger nicht mehr lie­fer­bar waren, wur­den zer­störte und lose Plattenteile aus Gründen der Verkehrssicherheit durch Asphalt oder Betonsteinpflaster ersetzt. Darüber hin­aus war es in eini­gen Bereichen zu erheb­li­chen Setzungen der Straße gekom­men, die eben­falls mit Asphalt saniert wor­den waren.

Jetzt wurde die Straße Am Konvent in gra­nit­grauem 20 x 30 cm gro­ßen Betonsteinen gestal­tet. Insgesamt wur­den rund 1.650 Quadratmeter Betonsteinpflaster „La Linia“ ver­legt. Beim Um­bau wurde ein tak­ti­ler, 130 Meter lan­ger, Leitstreifen für sehbe­hinderte Personen aus Rippenplatten ein­ge­baut. An Stellen, wo die­ser Leitstreifen seine Richtung ändert oder wo er sich ver­zweigt, wur­den Aufmerksamkeitsfelder aus Noppenpflaster angeordnet.

Ziel des Umbaus war eine gerad­li­nige und offene Gestaltung der Straße, wodurch eine ein­la­dende Atmosphäre geschaf­fen wurde, die zum Verweilen ein­lädt. Außerdem sol­len so die vor­han­de­nen Geschäfte bes­ser zur Geltung kom­men. Hierzu wurde auch die vor­han­dene Stützmauer, die die Fuß­gängerzone zu dem tie­fer lie­gen­den Eingangsbereich des Kaufhofs abfing, um rund zwei Meter in Richtung Kaufhof ver­setzt und die so gewon­nene Fläche dem Straßenraum zuge­schlagen. Alle vor­han­de­nen Treppenanlagen aus Klinker­pflaster wur­den zusam­men mit dem Straßenbau erneu­ert und durch Blockstufen ersetzt. Ebenso wur­den die vor­han­de­nen Baumhochbeete ver­grö­ßert und durch Winkelstützwände aus Sichtbeton eingefasst.

Die Brückenplatte des „Meererhof“, die über der Spulgasse ver­läuft und Ende der 1970er Jahre gebaut wurde, ist eben­falls saniert und die Bauwerksabdichtung teil­weise erneu­ert wor­den. Neu wur­den zwei Sitzbänke, ein Hüpfspiel, ein Schachspiel so­wie 19 Bügel zum Abstellen von Fahrrädern ein­gebaut. Die Beleuchtung wurde kom­plett erneu­ert und durch LED-​Lampen ersetzt.

Die gesamte Sanierung und Neugestaltung der Straße „Am Konvent“ dau­erte knapp sechs Monate. Die Baukosten, inklu­sive der Beleuchtung und der Sanierung der Brückenplatte be­laufen sich auf rund 550.000 Euro.

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