Dormagen: Selbsthilfetag mit gro­ßem Gesundheitsangebot auf dem Rathausplatz

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Dormagen – Mit zahl­rei­chen Gesundheitstests und Beratungsangeboten lockt der Selbsthilfetag im Rhein-​Kreis Neuss am Samstag, 5. September, von 10 bis 17 Uhr auf dem Rathausplatz. 

Von der Lungenfunktionsprüfung über Blutzuckermessungen bis zum Hörtest kön­nen sich die Besucher hier unent­gelt­lich che­cken las­sen. Mehr als 30 Organisationen und Einrichtungen infor­mie­ren über Hilfemöglichkeiten bei Erkrankungen. Das Spektrum reicht von Asthma bis zu Osteoporose und von Demenz über Diabetes oder Essstörungen bis hin zu Krebserkrankungen.

Orgateam, Foto: STadt
Orgateam, Foto: STadt

Wir freuen uns, dass wir diese Veranstaltung schon zum drit­ten Mal in unse­rer Stadt aus­rich­ten kön­nen“, sagt Klaus Popp von der Arbeitsgemeinschaft der Dormagener Selbsthilfegruppen. Sie fei­ert mit dem Selbsthilfetag zugleich einen run­den Geburtstag: Seit 20 Jahren besteht der Zusammenschluss von inzwi­schen 17 Selbsthilfegruppen in der Kontaktstelle an der Knechtstedener Straße 42 in Horrem.

Prominente Glückwünsche erhält die Arbeitsgemeinschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: Er wird den Selbsthilfetag um 11 Uhr gemein­sam mit Bürgermeister Erik Lierenfeld und dem Schirmherrn Lutz Kaiser vom Vorstand der pro­nova BKK eröff­nen. „Die Selbsthilfegruppen leis­ten einen sehr wich­ti­gen Beitrag in unse­rem Gesundheitswesen. Deshalb ist es gut, wenn sie sich einer brei­ten Öffentlichkeit prä­sen­tie­ren und so hof­fent­lich noch wei­tere ehren­amt­lich Mitwirkende gewin­nen“, erklärt Mitorganisatorin Renate Gähl vom Kreisgesundheitsamt.

Neben den Beratungsangeboten erwar­tet die Besucher ein Live-​Musik-​Programm auf der Rathausbühne. Mit dabei sind der Männerchor Bayer Dormagen, der Nievenheimer Chor Rejoice, der Straberger Trompeter Helmut Blödgen, die Band „Mundgerecht“ aus Gohr sowie Xylofon-​Spieler Josef Stein und eine Gesangsgruppe aus Dormagens israe­li­scher Partnerstadt Kiryat Ono. Für Tanzeinlagen sor­gen die „Wild West Roses“, zwei Zum­ba-​Formationen, die „Lucky Sun Shine Dancer“ aus Ückerath und eine Tanzgruppe für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht aber das Ziel, Menschen zu errei­chen, die gesund­heit­li­che Unterstützung und viel­leicht auch den gegen­sei­ti­gen Beistand in einer Selbsthilfegruppe benö­ti­gen“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. So gas­tiert die Aktion „her­zens­sa­che schlag­an­fall“ mit einem Doppeldeckerbus auf dem Rathausplatz. Wer unter chro­ni­schen Rückenschmerzen, Rheuma, Sehstörungen, Behinderungen oder Parkinson lei­det, fin­det dort eben­falls Informationsstände. Schlafapnoe oder Suchterkrankungen wie Alkoholabhängigkeit sind wei­tere Themen. Auch zu weni­ger bekann­ten Erkrankungen wie Sarkoidose, Fibromyalgie oder Neurofibromatose bera­ten die Selbsthilfegruppen.

Nähere Auskunft zu den kreis­wei­ten Unterstützungsangeboten gibt die Selbsthilfe-​Kontaktstelle des Gesundheitsamtes, Telefon 02181/​601‑5327 (Renate Gähl).

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