NRW: Rettungskräfte wer­den durch neue Ehrenzeichen geehrt

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Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit: Der Einsatz der Helferinnen und Helfer bei den Berufsfeuerwehren, den Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen in NRW wird in Zukunft stär­ker gewürdigt.

Die Landesregierung hat jetzt in ihrer Kabinettsitzung das wei­ter­ent­wi­ckelte „Gesetz über die Stiftung von Feuerwehr- und Katastrophenschutz-​Ehrenzeichen“ (FwKatsEG-​NRW) beschlos­sen. „Damit wer­den wir das Engagement und die außer­or­dent­li­chen Leistungen der Rettungskräfte zukünf­tig ange­mes­sen und gleich­be­rech­tigt ehren“, betonte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf.
 
Erstmalig kön­nen nach dem geän­der­ten Gesetz außer­ge­wöhn­li­che, soli­da­ri­sche Hilfeleistungen aller Einsatzkräfte gewür­digt wer­den. Besonders wenn es Katastrophen oder sehr große Schadenslagen in Nordrhein-​Westfalen zu bewäl­ti­gen gibt, sind die Rettungskräfte von unschätz­ba­rem Wert. Sie kön­nen in Zukunft durch den Innenminister mit der neuen Feuer- und Katastrophenschutzmedaille geehrt wer­den. „Naturereignisse wie Hochwasser, Erdbeben oder Unwetter, die große Schäden hin­ter­las­sen, sind nur mit einer groß ange­leg­ten, über­ört­li­chen und soli­da­ri­schen Hilfe zu bewäl­ti­gen. Das ver­dient unsere Anerkennung“, meinte der Innenminister.
 
Durch das moder­ni­sierte Gesetz wer­den Verdienste aus dem Brand- und Katastrophenschutz zusam­men­ge­führt. Damit wer­den zwei unter­schied­li­che Bereiche der Gefahrenabwehr nun ein­heit­lich gewür­digt. Für Feuerwehren und im Katastrophenschutz hel­fende Organisationen soll es damit erst­ma­lig ein Ehrenzeichen mit einem ein­heit­li­chen Erscheinungsbild geben.
 
Feuerwehrleute dür­fen dem­nächst auch län­ger am akti­ven Feuerwehrdienst teil­neh­men. Dazu zählt zum einen die Zeit aus der Jugendfeuerwehr, in die Jungen und Mädchen mit zehn Jahren ein­tre­ten kön­nen. Zum ande­ren darf die regu­läre Dienstzeit auf Antrag mit 60 Jahren um drei wei­tere Jahre ver­län­gert wer­den. Im NRW-​Projekt „Feuerwehrensache“ wird gerade erprobt, ob sich Feuerwehrangehörige auch über das Alter von 63 Jahren hin­aus aktiv am Feuerwehrdienst betei­li­gen dür­fen. „Wir brau­chen die ehren­amt­li­chen Helferinnen und Helfer mit Erfahrung“, sagte Jäger.
 
Durch die nach hin­ten gescho­be­nen Altersgrenzen, kommt es in den nächs­ten Jahren häu­fi­ger zu fünf­zig­jäh­ri­gen Dienstjubiläen. Dieses beson­dere Ereignis wird durch ein neues Ehrenzeichen gewürdigt.

Ministerium für Inneres und Kommunales

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