Kaarst: „Wheelie” kommt einem Neusser teuer zu stehen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) – Am frü­hen Dienstagabend (02.09.) kam einem 37-​jährigen Motorradfahrer seine ris­kante Fahrweise teuer zu stehen.

Der Neusser war gegen 18:00 Uhr gemein­sam mit einem 28-​jährigen Kradfahrer auf der Osterather Straße aus Richtung Meerbusch in Fahrtrichtung Kaarst unter­wegs. Nach Aussagen meh­re­rer Zeugen ver­such­ten beide mehr­fach, ledig­lich auf dem Hinterrad ihrer Kawasaki Kräder zu fahren.

Hinter der Kreuzung der Anschlussstelle Kaarst-​Nord der Autobahn 52 ver­lor der 37 Jährige bei einem erneu­ten „Wheelie” die Kontrolle über das Kraftrad. Es kam, was kom­men musste. Er rutschte auf das Heck eines vor ihm fah­ren­den Opel Insignia eines 32-​jährigen Kaarsters. Der Kawasakifahrer erlitt bei sei­nem hals­bre­che­ri­schen Fahrmanöver leichte Verletzungen.

Beamte des Kaarster Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen zum Unfall auf­ge­nom­men. Geprüft wird zudem, ob die bei­den „Wheeliefahrer” über­haupt im Besitz einer gül­ti­gen Fahrerlaubnis sind. Des wei­te­ren steht ein Betrugsversuch im Raum.

Der 28-​jährige Begleiter hatte Zeugen des Vorfalls, aus­ge­rech­net Polizeibeamte in Zivil, gefragt, ob sie nicht aus­sa­gen könn­ten, dass er mit dem Unfallkrad gefah­ren sei. Grund war wohl die Abmachung mit dem Verleiher der Kawasaki, dass das Gefährt nicht von Dritten gefah­ren wer­den durfte.

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