Erste Eintragungen in das „Inventar des imma­te­ri­el­len Kulturerbes von Nordrhein-Westfalen“

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf – Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit: Kulturministerin Ute Schäfer hat im Rahmen einer Feierstunde, unter ande­rem, die Flussfischerei an Sieg und Rhein und den Rheinischen Karneval aufgenommen.

Das „Inventar des imma­te­ri­el­len Kulturerbes von Nordrhein-​Westfalen“ kann auf Empfehlung der Landesjury die­je­ni­gen leben­di­gen Traditionen auf­neh­men, die einen beson­de­ren Bezug zu Nordrhein-​Westfalen besitzen.

Schützenumzug 2011
Schützenwesen im Kreisgebiet

Lebendige kul­tu­relle Traditionen aus dem Rheinland, Westfalen und Lippe wer­den damit in die Inventarliste des Landes Nordrhein-​Westfalen auf­ge­nom­men. Das ist auch eine Auszeichnung für Millionen Menschen, die sich all­täg­lich durch ihr bür­ger­schaft­li­ches Engagement für diese leben­dige Vielfalt enga­gie­ren. Ihr Einsatz macht NRW kul­tu­rell so viel­fäl­tig, wie wir es heute erle­ben“, sagte Schäfer.

Alle Vereine seien auch wei­ter­hin auf­ge­ru­fen, ihre leben­di­gen Traditionen zu doku­men­tie­ren und die Weitergabe an zukünf­tige Generationen zu ermög­li­chen. Vor allem aber müss­ten die Traditionen leben­dig blei­ben. „Die UNESCO defi­niert die­sen Prozess als fort­wäh­rende Neugestaltung der Traditionen ‚in Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, in ihrer Interaktion mit der Natur und mit ihrer Geschichte‘. Erhalten Sie sich auch in Zukunft diese Aktualität“, erklärte die Ministerin.

Die ers­ten vier Einträge im Landesinventar lau­ten vollständig:

  • Bräuche, Traditionen und Handwerkstechniken der Flussfischer an Rhein und Sieg, wie sie von der Fischerei-​Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg getra­gen werden“
  • Schützenwesen, Schützenbruderschaft, Schützenverein, Schützengilde“
  • Brauchkomplex, Tradition, Kulturgut „Rheinischer Karneval“ mit all sei­nen loka­len Varianten“
  • Osterräderlauf in Lügde“

Eine Entscheidung über den Start des nächs­ten Bewerbungsverfahrens zum imma­te­ri­el­len Kulturerbe fällt ver­mut­lich nach einer Rückschau auf das erste, aktu­ell noch lau­fende Verfahren zum Jahreswechsel 2014/​2015.

Weitere Informationen: http://​mfkjks​.nrw​.de/​k​u​l​t​u​r​/​e​r​h​a​l​t​u​n​g​-​d​e​s​-​i​m​m​a​t​e​r​i​e​l​l​e​n​-​k​u​l​t​u​r​e​r​b​e​s​-​1​4​4​85/

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