Neuss: Jugendamt sucht Bereitschaftsfamilien – Informationsveranstaltung

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bereitschaftsfamilien arbei­ten für das Jugendamt und neh­men vor­über­ge­hend Kinder im Alter von null bis zehn Jahren auf, die von ihren Eltern nicht ver­sorgt wer­den kön­nen und durch das Jugendamt in Obhut genom­men wurden. 

Der Bedarf an auf­nah­me­be­rei­ten Familien ist seit Jahren sehr hoch. Daher bie­tet das Jugendamt für alle Inte­ressenten am Freitag, 20. Mai 2014, 15 Uhr, in der Volkshoch­schule Neuss, Brückstraße 1, Raum 1.109, eine Informations­veranstaltung an.

Viele Eltern sind mit eige­nen Problemen wie Beziehungs­konflikten, Sucht, psy­chi­schen Erkrankungen oder ähn­li­chem belas­tet und mit den Bedürfnissen und der Erziehung eines Kindes über­for­dert. In sol­chen Fällen kann es im Extremfall zu einer Inobhutnahme durch das Jugendamt kommen.

Die Kinder wer­den dann bei einer Bereitschaftsfamilie unter­ge­bracht. Meist blei­ben die Kinder zwi­schen drei und sechs Monaten, in Einzelfällen kön­nen sie jedoch auch über ein Jahr blei­ben. In die­ser Zeit wird geklärt, ob eine Rückkehr zu den Eltern mög­lich ist oder ob eine andere Unterbringung gesucht wer­den muss.

Das Jugendamt ist dabei bemüht, den Aufenthalt in der Bereit­schaftsfamilie so kurz wie mög­lich zu hal­ten. Das Engagement der Bereitschaftsfamilien wird durch die Zahlung eines monat­lichen Bereitschaftspflegegeldes hono­riert, außer­dem zahlt das Jugendamt den Lebensunterhalt des Kindes. Die Bereit­schaftsfamilien wer­den durch den Fachdienst bera­ten und erhal­ten außer­dem Unterstützung durch Fortbildungs­veranstaltungen, die Gruppensupervision und Arbeitstreffen mit den ande­ren Bereitschaftseltern.

Für Rückfragen steht das Jugendamt der Stadt Neuss tele­fonisch unter 02131/90–5170 und ‑5171 zur Verfügung.

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