Kaarst: Tötungsdelikt K37 – Opfer von Vetter erschlagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Büttgen – Daniel Dicke wurde von sei­nem Vetter neben sei­nem Fahrzeug an der K37 in Büttgen erschla­gen. Diese Zusammenfassung kann nach der Pressekonferenz am heu­ti­gen Donnerstag getä­tigt werden.

2014-01-16_Kaa_pk_totschlag
V.l.: Hans-​Willy Arnold (Polizei Neuss), Staatsanwalt Matthias Ridder, Kriminalhauptkommissar Andreas Nickesen,

Die kri­mi­nal­tech­ni­schen Untersuchungen im LKA haben einen drin­gen­den Tatverdacht gegen den 28-​jährigen Verwandten (Vetter) erge­ben. Die in der bis­he­ri­gen Berichterstattung erwähn­ten Spuren erwie­sen sich als schwer­wie­gend. Im Fahrzeug des Täters fehlte nach Angaben von Andreas Nickesen (Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar) der Sicherheitsgurt auf der Fahrerseite und es fan­den sich Reinigungsrückstände mit Benzin.

Diese Erkenntnisse las­sen sich mit Blutanhaftungen an der Kleidung des Täters erklä­ren. Auch stellte sich her­aus, dass der Fundort des Opfers auch der Tatort war.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf (Staatsanwalt Matthias Ridder) bean­tragte am zustän­di­gen Amtsgericht einen Haftbefehl, mit dem Inhalt voll­ende­ter Totschlag. Diesem Begehren wurde ent­spro­chen und der Tatverdächtige ist in der Wohnung sei­ner in Duisburg leben­den Freundin fest­ge­nom­men worden.

Weitere Zeugen konn­ten Beobachtungen zum Tathergang und den Manipulationen am Fahrzeug der Polizei mit­tei­len. Am Tatort wur­den zwei Personen durch Zeugen erkannt, sowie wurde der Täter bei der Reinigung sei­nes Fahrzeuges beobachtet.

Bei der Beerdigung des Opfers war sein „Mörder” eben­falls Vorort.

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