Kaarst: Tötungsdelikt K37 – Opfer von Vetter erschla­gen

Kaarst-Büttgen – Daniel Dicke wurde von seinem Vetter neben seinem Fahrzeug an der K37 in Büttgen erschlagen. Diese Zusammenfassung kann nach der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag getätigt werden.

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V.l.: Hans-Willy Arnold (Polizei Neuss), Staatsanwalt Matthias Ridder, Kriminalhauptkommissar Andreas Nickesen,

Die kriminaltechnischen Untersuchungen im LKA haben einen dringenden Tatverdacht gegen den 28-jährigen Verwandten (Vetter) ergeben. Die in der bisherigen Berichterstattung erwähnten Spuren erwiesen sich als schwerwiegend. Im Fahrzeug des Täters fehlte nach Angaben von Andreas Nickesen (Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar) der Sicherheitsgurt auf der Fahrerseite und es fanden sich Reinigungsrückstände mit Benzin.

Diese Erkenntnisse lassen sich mit Blutanhaftungen an der Kleidung des Täters erklären. Auch stellte sich heraus, dass der Fundort des Opfers auch der Tatort war.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf (Staatsanwalt Matthias Ridder) beantragte am zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl, mit dem Inhalt vollendeter Totschlag. Diesem Begehren wurde entsprochen und der Tatverdächtige ist in der Wohnung seiner in Duisburg lebenden Freundin festgenommen worden.

Weitere Zeugen konnten Beobachtungen zum Tathergang und den Manipulationen am Fahrzeug der Polizei mitteilen. Am Tatort wurden zwei Personen durch Zeugen erkannt, sowie wurde der Täter bei der Reinigung seines Fahrzeuges beobachtet.

Bei der Beerdigung des Opfers war sein "Mörder" ebenfalls Vorort.

 

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