Meerbusch: Neuer Japanischer Generalkonsul Kaoru Shimazaki im Rathaus

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Im Oktober letz­ten Jahres hat er in Düsseldorf seine Amtsgeschäfte auf­ge­nom­men – jetzt stat­tete der Japanische Generalkonsul Kaoru Shimazaki Bürgermeister Dieter Spindler den obli­ga­to­ri­schen Antrittsbesuch im Rathaus ab.

Und das hat einen trif­ti­gen Hintergrund: Mit rund 1.000 japa­ni­schen Mitbürgern ist Meerbusch neben Düsseldorf einer der größ­ten deut­schen „Kolonien“ des „Landes der auf­ge­hen­den Sonne“. Zudem ist Meerbusch neben Köln die ein­zige nordrhein-​westfälische Kommune mit einer japa­ni­schen Partnerstadt. Ende 2010 wurde die Freundschaft mit der Stadt Shijonawate geschlos­sen. „Seitdem ist das Thema Japan in unse­rer Stadt noch prä­sen­ter gewor­den“, erklärte Dieter Spindler. Voraussichtlich im August werde Shijonawates neuer Bürgermeister Kazunori Doi in Meerbusch besu­chen. Der wie­derum gilt als gro­ßer Freund der Städtepartnerschaft.

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Das Gastgeschenk der Stadt Shijonawate, das im Rathausflur alle Besucher begrüßt, gefiel Generalkonsul Shimazaki auf Anhieb. Foto: Stadt Meerbusch

Kaoru Shimazaki zeigte sich außer­or­dent­lich erfreut über die neuen Kontakte. „Grundlage für eine erfolg­rei­che wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit ist immer auch ein gutes mensch­li­ches Miteinander“, so der Diplomat. Somit sei es sehr wich­tig, auch mög­lichst viel über Kultur und Lebensart der jeweils ande­ren Nation zu erfahren.

Shimazaki, der im Jahr 1982 sei­nen im Dienst japa­ni­schen Außenministerium begann und spä­ter Deutsch an der Universität in Marburg stu­dierte, gilt als aus­ge­spro­che­ner Liebhaber klas­si­scher deut­scher Musik und deut­scher Traditionen. Am Japanischen Generalkonsulat in Berlin, an der Botschaft Japans in Bonn sowie danach erneut in Berlin lernte er Land und Leute inten­siv ken­nen und schät­zen. Düsseldorf ist seine vierte diplo­ma­ti­sche Station in Deutschland. „Und ich bin hun­dert­pro­zen­tig begeistert.“

Dieter Spindler berich­tete über das ange­nehme, unkom­pli­zierte Miteinander von Deutschen und Japanern in Meerbusch. Das wie­derum konnte Shimazaki nur bestä­ti­gen: „Ich habe von vie­len Seiten gehört, dass sich unsere japa­ni­schen Familien bei Ihnen wohl füh­len.“ Etliche sei­ner Landsleute bedau­er­ten sehr, dass sie berufs­be­dingt nur wenige Jahre in Meerbusch ver­brin­gen könnten,

Das Treffen im Rathaus soll nicht das letzte blei­ben. Shimazaki lud Spindler spon­tan zu einem bal­di­gen Arbeitstreffen in seine Residenz in Erkrath ein.

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