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Klartext.NRW – Die Rhein­brü­cken in Nord­rhein-West­fa­len haben eine über­ra­gen­de Bedeu­tung für den Nah- und Fern­ver­kehr und ste­hen daher im beson­de­ren Fokus des öffent­li­chen und poli­ti­schen Interesses. 

Um den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch mit den Kom­mu­nen und Land­krei­sen im unmit­tel­ba­ren Ein­zugs­ge­biet der Brü­cken zu stär­ken, hat die Auto­bahn GmbH Rhein­land zwei neue Infor­ma­ti­ons­fo­ren einberufen.

Das Infor­ma­ti­ons­fo­rum Rhein­brü­cken Nord beschäf­tigt sich mit dem Auto­bahn-Rhein­brü­cken Beecker­werth (A42), Neu­en­kamp (A40), der Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen­brü­cke (A44) sowie der Fle­her Brü­cke (A46). Die­ses Infor­ma­ti­ons­fo­rum ist dabei aus dem Arbeits­kreis „Rhein­brü­cke Neu­en­kamp“ der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf hervorgegangen.

Das Infor­ma­ti­ons­fo­rum Rhein­brü­cken Süd the­ma­ti­siert die Auto­bahn-Rhein­brü­cken Lever­ku­sen (A1), Roden­kir­chen (A4), die bei­den Bon­ner Auto­bahn­brü­cken (A562 und A565) sowie die geplan­te neue Rhein­que­rung „Rhein­span­ge 553“. Es wur­de von der Auto­bahn GmbH neu gegründet.

Bei­de Infor­ma­ti­ons­fo­ren haben Ende Novem­ber bzw. Anfang Dezem­ber das ers­te Mal auf Ein­la­dung der Auto­bahn GmbH vir­tu­ell getagt. Dabei wur­den den Teilnehmer*innen der Zustand der Bestands­brü­cken und die – sofern bereits vor­han­den – Neu­bau­pla­nun­gen erläutert.

„Die Kom­mu­nen und Land­krei­se haben neben der Wirt­schaft ein hohes Inter­es­se dar­an, dass die­se wich­ti­gen Infra­struk­tu­ren funk­tio­nie­ren und sind an fach­li­chen Infor­ma­tio­nen inter­es­siert, um die­se auch bei der Pla­nung etwai­ger Sanie­rungs­maß­nah­men ihrer eige­nen Brü­cken über den Rhein zu berück­sich­ti­gen“, erläu­tert Nico­le Rit­ter­busch, die Lei­te­rin des Geschäfts­be­reichs Rhein­brü­cken der Auto­bahn GmbH Rhein­land das Ziel der Informationsforen.

Bei­de Infor­ma­ti­ons­fo­ren wer­den zukünf­tig zwei­mal jähr­lich tagen. Neben den Ver­wal­tun­gen neh­men auch Ver­tre­ter der Poli­tik sowie von Unter­neh­men und deren Inter­es­sen­ver­bän­den teil.

Fünf Rhein­brü­cken wer­den neu gebaut

Fünf der acht Auto­bahn-Rhein­brü­cken (Neu­en­kamp, Fle­he, Lever­ku­sen, Roden­kir­chen, Bonn-Nord) haben das Ende ihrer Lebens­dau­er erreicht oder errei­chen die­ses in den nächs­ten Jah­ren und müs­sen daher durch Neu­bau­ten ersetzt wer­den. Bei den Rhein­brü­cken Neu­en­kamp und Lever­ku­sen sind die neu­en Brü­cken bereits in Bau. An den ande­ren Bau­wer­ken fal­len Sanie­rungs- und Instand­set­zungs­ar­bei­ten an.

„Immer mehr Ver­kehr mit vie­len schwe­ren LKW belas­ten unse­re Brü­cken und Stra­ßen seit Jah­ren erheb­lich. Daher wol­len wir sicher­stel­len, dass allen Verkehrsteilnehmer*innen mit den Rhein­brü­cken eine leis­tungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung steht,“ sagt Tho­mas Ganz, Direk­tor der Nie­der­las­sung Rhein­land der Auto­bahn GmbH.

Dafür wur­de inner­halb der Nie­der­las­sung Rhein­land eigens der Geschäfts­be­reich Rhein­brü­cken gegrün­det. Sei­ne Auf­ga­be ist der Bau der Ersatz­neu­bau­ten für Auto­bahn-Rhein­brü­cken in Nord­rhein-West­fa­len, um deren her­aus­ra­gen­de Funk­ti­on im euro­päi­schen Auto­bahn­netz zu erhalten.

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