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Neuss – Die Stadt Neuss plant die Ein­füh­rung von PCR-Pool­tests zum nächst­mög­li­chen Termin. 

Damit kommt die Ver­wal­tung ein­dring­li­chen Wün­schen der Eltern­schaft nach und wird ein ver­gleich­ba­res Ver­fah­ren ana­log zu den Grund­schu­len auch im Bereich der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen einführen.

Im Rah­men eines Pres­se­ge­sprächs beton­te Bei­geord­ne­ter Ralf Hörsken zwar, dass sich das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Neus­ser Kitas nicht ver­än­dert hat, ins­ge­samt stei­ge das Infek­ti­ons­ge­sche­hen aber lan­des­weit auch bei Kin­dern in den letz­ten Wochen stark an und die neue Coro­na Vari­an­te „Omi­kron“ füh­re zu wei­te­rer Unsi­cher­heit. Wie wie­der­um die Eltern vom Jugend­amts­el­tern­bei­rat berich­ten, sorgt der schlich­te All­tags­stress dafür, dass immer weni­ger Eltern regel­mä­ßig die bis­he­ri­gen „Selbst-Tests“ durchführen.

Von daher ist eine frei­wil­li­ge Tes­tung direkt in den Kitas die logi­sche Kon­se­quenz. Hörsken beton­te daher auch, „dass wir die Unter­stüt­zung der Eltern brau­chen und die Pool-Tes­tung zum Schutz unse­rer Kin­der nur mit einem Schul­ter­schluss von Stadt, Eltern und Kita­trä­gern gelin­gen kann.“

Der Jugend­amts­el­tern­bei­rat in Neuss spricht sich enga­giert im Namen der Neus­ser Eltern für die Ein­füh­rung der PCR-Lol­li-Tests aus. Daher hat die Jugend­ver­wal­tung die­se Woche eine außer­or­dent­li­che Trä­ger­kon­fe­renz mit allen Kita-Trä­gern ein­be­ru­fen. Die Gemein­schaft der Kita-Trä­ger war sich einig, dass zum best­mög­li­chen Gesund­heits­schutz die Tes­tung aller Kin­der wün­schens­wert wäre und erklär­te die Bereit­schaft, auch das neue Ver­fah­ren zu unter­stüt­zen. Die Vor­tei­le die­ses Testverfahren:

  • Die PCR-Tests sind sen­si­bler und genau­er in der Dia­gno­se einer Coro­na-Infek­ti­on als Antigene-Selbsttests.
  • Coro­na-Infek­tio­nen wer­den beson­ders im frü­hen Sta­di­um erkannt, auch wenn kei­ne Sym­pto­me vor­lie­gen (dies ist bei Kin­dern sehr häu­fig der Fall!)
  • Durch regel­mä­ßi­ge Test­ver­fah­ren wer­den Infek­tio­nen schnel­ler ent­deckt und die Infek­ti­ons­ket­ten kurzgehalten.

Auch, wenn es für den Bereich der Kin­der­ta­ges­be­treu­ung noch kei­ne lan­des­wei­te Rege­lung gibt und für das der­zei­ti­ge Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Neus­ser Kitas kei­ne Not­wen­dig­keit zur Umstel­lung vor­liegt, will die Stadt mit ent­spre­chen­der Erstat­tung aus Lan­des­mit­teln hier den ein­dring­li­chen Wün­schen der Eltern­schaft zur Ein­füh­rung nach­kom­men und ein ver­gleich­ba­res Ver­fah­ren ana­log zu den Grund­schu­len auch im Bereich der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen einführen.

Die Teil­nah­me an den PCR-Pool­tests aller­dings ist laut Lan­des­ver­ord­nung wei­ter­hin frei­wil­lig, anders als in Grund­schu­len. Die Ein­füh­rung der PCR-Pool-Tests trägt nur dann zum höhe­ren Gesund­heits­schutz der Kita-Kin­der und deren Fami­li­en sowie den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in Kitas bei, wenn alle Kin­der einer Kita an die­sen Tes­tun­gen teil­neh­men. Die Ver­wal­tung ist im regel­mä­ßi­gen Aus­tausch mit dem Jugend­amts­el­tern­bei­rat und wird die­sen bei der Bewer­bung des neu­en Test­for­mats inner­halb der Neus­ser Eltern­schaft unterstützen.

Der­zeit ist es aller­dings schwie­rig, in der Nähe geeig­ne­te Labo­re mit ent­spre­chen­den Kapa­zi­tä­ten zu fin­den. Die Ver­wal­tung ist mit Hoch­druck auf der Suche und hofft, bald fün­dig zu wer­den, um mit dem zustän­di­gen Minis­te­ri­um den Zeit­punkt der Umstel­lung abzu­stim­men. Bei­geord­ne­ter Ralf Hörsken setzt mit sei­ner Mann­schaft alles dar­an, dies noch im Janu­ar 2022 mög­lich zu machen.

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