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Rhein-Kreis Neuss – Was­ser aus Gar­ten­brun­nen darf grund­sätz­lich nicht als Trink­was­ser oder zum Spü­len und Waschen ver­wen­det werden.

Hier­auf weist Kreis-Gesund­heits­amts­lei­te­rin Bar­ba­ra Albrecht hin. „Nur Was­ser von höchs­ter Qua­li­tät darf in Deutsch­land als Trink­was­ser, für die Kör­per­hy­gie­ne oder zum Waschen und Spü­len ver­wen­det wer­den. Dies ist bei Lei­tungs­was­ser sicher­ge­stellt“, so die Amtsärztin.

So kön­nen Bestand­tei­le im Roh- und Brun­nen­was­ser Gesund­heits­stö­run­gen oder Infek­tio­nen aus­lö­sen. Daher wird die Nut­zung von Was­ser­an­la­gen, aus denen Was­ser für den mensch­li­chen Gebrauch gewon­nen wird, also auch pri­vat genutz­te Brun­nen­an­la­gen, in Deutsch­land durch die Trink­was­ser­ver­ord­nung regu­liert und von den ört­li­chen Behör­den kon­trol­liert. „Brun­nen­was­ser darf erst dann zum Duschen, Waschen oder Trin­ken genutzt wer­den, wenn über­prüft wur­de, dass die Was­ser­qua­li­tät des Brun­nens den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spricht. Dies muss in regel­mä­ßi­gen Zeit­ab­stän­den von einem staat­lich aner­kann­ten, akkre­di­tier­ten Was­ser­la­bor fest­ge­stellt wer­den,“ erläu­tert Albrecht. Schnell­tes­tun­gen, Ana­ly­sen durch nicht akkre­di­tier­te Labo­re oder mobi­le Anbie­ter rei­chen hier­für nicht aus.

Wer sei­nen Brun­nen als Trink­was­ser­quel­le nut­zen möch­te, muss dies vor­her beim Gesund­heits­amt und dem ört­li­chen Was­ser­ver­sor­ger anmel­den und die erfor­der­li­chen Unter­su­chun­gen nach­wei­sen. Inter­es­sen­ten aus dem Rhein-Kreis Neuss kon­tak­tie­ren hier­zu Johan­nes Lembke vom Gesund­heits­amt unter 02181/601‑5325 oder per Mail an johannes.lembke@rhein-kreis-neuss.de.

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