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Dor­ma­gen – Exakt 4719,52 € kamen im Jahr 2021 für die Pfle­ge der Kriegs­grä­ber­stät­ten und Jugend­be­geg­nungs- und Bil­dungs­stät­ten sowie Work­camps im Aus­land bei der dies­jäh­ri­gen Samm­lung im Dor­ma­ge­ner Stadt­ge­biet zusammen. 

Somit konn­te das Vor­jah­res­er­geb­nis in Höhe von 2506,99 €, wel­ches coro­nabe­dingt in 2020 nur auf den Fried­hö­fen statt­fin­den durf­te, mehr als getoppt wer­den. So hoch war die Spen­den­freu­dig­keit noch nie in den weit über 10 Jah­ren Sammlungszeitraum.

Von Aller­hei­li­gen bis zum Volks­trau­er­tag stan­den die Dor­ma­ge­ner Kame­ra­den mit ihren Sam­mel­do­sen an ver­schie­de­nen Orten und tru­gen so einen statt­li­chen Betrag zuguns­ten des VDK zusammen.

Neben der Fried­hofs­samm­lung an Aller­hei­li­gen und der „Pro­mi­sam­m­lung“ am HIT-Markt Dor­ma­gen wur­de auch auf dem Wochen­markt und am Nie­ven­hei­mer Ede­ka Markt gesammelt.

In einer klei­nen Prä­sen­ta­ti­on konn­ten die Dor­ma­ge­ner Reser­vis­ten auf der lan­des­wei­ten zen­tra­len Gedenk­fei­er in Knecht­s­teden am 12.11.2021 von ihren Aus­lands­be­su­chen in der Nor­man­die zum Volks­trau­er­tag berich­ten und die gewon­ne­nen Ein­drü­cke widerspiegeln.

Kriegs­grä­ber­stät­ten erzäh­len ihre Geschichten

Über 2.130 Kriegs­grä­ber­stät­ten bei­der Welt­krie­ge gibt es in Nord­rhein-West­fa­len. Mehr als 333.000 Men­schen fan­den als Opfer von Krieg und Gewalt­herr­schaft dort ihre letz­te Ruhe:

Sol­da­ten, Bom­ben­op­fer, Kriegs­ge­fan­ge­ne, Zwangs­ar­bei­ter und Fremd­ar­bei­ter, Ver­schlepp­te und Inter­nier­te; Deut­sche wie Aus­län­der; Män­ner, Frau­en und Kinder.

Die­se Stät­ten – oft abseits beleb­ter Stra­ßen und Wege gele­gen – sind heu­te zumeist Orte der Ruhe und Abge­schie­den­heit. Aber wer weiß um ihre Geschich­te? Wer weiß um die Geschich­te derer, die dort ruhen? Für den Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e.V. bedeu­ten Kriegs­grä­ber­stät­ten, wie es sie über­all auf der Welt gibt, weit mehr als wohl gepfleg­te Orte der letz­ten Ruhe für Kriegs­to­te. Kriegs­grä­ber sind schick­sal­haf­te Brü­cken von Volk zu Volk, von Mensch zu Mensch, vom ges­tern zum heu­te und zum Morgen.

In 46 Staa­ten wer­den 832 Kriegs­grä­ber­stät­ten mit über 2,8 Mil­lio­nen Kriegs­to­ten betreut. Eben­so enga­giert sich der Volks­bund auch auf Kriegs­ge­fan­ge­nen­fried­hö­fen, um die­sen Opfern der Gewalt­herr­schaft ein wür­di­ges Geden­ken zu schaffen.

Um die Grä­ber dau­er­haft zu erhal­ten, wie es die Kriegs­grä­be­r­ab­kom­men mit ande­ren Natio­nen vor­se­hen, ist es not­wen­dig, die vie­len klei­nen Grab­la­gen, ins­be­son­de­re die des Zwei­ten Welt­krie­ges, auf­zu­lö­sen und in zen­tra­le Kriegs­grä­ber­stät­ten umzu­bet­ten. Bei der Gestal­tung war und ist von Bedeu­tung, die Anla­gen in die Land­schaft ein­zu­bin­den. Durch ihre Umgren­zung wer­den sie als beson­de­re Orte wahr­ge­nom­men, blei­ben jedoch durch die freie Sicht Teil des Gesamtbildes.

Die Reser­vis­ten­ka­me­rad­schaft Dor­ma­gen, bedan­ken sich, auch im Namen des Volks­bun­des Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge herz­lichst bei allen Spendern.

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