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Kor­schen­broich, Mön­chen­glad­bach (ots) Ein Poli­zei­hub­schrau­ber sorg­te am Don­ners­tag­nach­mit­tag (18.11.) über der Stadt­gren­ze Kor­schen­broich / Mön­chen­glad­bach für Auf­merk­sam­keit. Hin­ter­grund war die Fahn­dung nach mut­maß­li­chen Wohnungseinbrechern.

Ein Anwoh­ner des Neer­sener Wegs hat­te gegen 15:20 Uhr die Poli­zei zu Hil­fe geru­fen, weil sich zuvor offen­bar unbe­kann­te Die­be gewalt­sam Zutritt zu sei­nem Haus ver­schafft hat­ten. Eine Fens­ter­schei­be im Erd­ge­schoss fand der Anru­fer zer­bro­chen vor, als er um kurz nach 15 Uhr nach Hau­se kam.

Zeit­gleich fie­len ihm drei Fahr­rä­der und ver­däch­ti­ge Geräu­sche im Ober­ge­schoss auf. Nur Augen­bli­cke spä­ter flüch­te­ten zunächst zwei ver­däch­ti­ge Gestal­ten aus einem Fens­ter im ers­ten Stock, kurz dar­auf gefolgt von einer drit­ten. Teils auf Fahr­rä­dern, teils zu Fuß such­te das Trio das Wei­te. Der Haus­ei­gen­tü­mer reagier­te unver­züg­lich und nahm die Ver­fol­gung auf.

Einer der Flüch­ten­den ent­le­dig­te sich kurz dar­auf sei­nes Fahr­ra­des und rann­te eben­falls zu Fuß wei­ter in gro­be Rich­tung Mön­chen­glad­bach. Der Haus­ei­gen­tü­mer ent­schloss sich dazu, das zurück­ge­las­se­ne Fahr­rad „sicher­zu­stel­len“, damit zum Tat­ort zurück­zu­keh­ren und die Poli­zei zu verständigen.

Wäh­rend Strei­fen­wa­gen und ein Poli­zei­hub­schrau­ber sich unmit­tel­bar in die Fahn­dung nach den Flüch­ti­gen bega­ben, such­ten ande­re Poli­zei­be­am­te den Tat­ort auf. Sie sicher­ten Spu­ren. Ob die Ein­bre­cher etwas erbeu­te­ten, ist bis­lang unklar. Als die Poli­zis­ten sich die zurück­ge­las­se­nen Fahr­rä­der genau­er ansa­hen, stell­ten sie fest, dass die­se gegen 13:30 Uhr von einem Grund­stück an der Hin­den­burg­stra­ße in Mön­chen­glad­bach gestoh­len wor­den waren.

Zeu­gen hat­ten das Trio bei der Tat beob­ach­tet und auch Bild­auf­nah­men der Ver­däch­ti­gen gemacht. So ließ eine Fest­nah­me nicht lan­ge auf sich war­ten. Mit gemein­sa­men Kräf­ten und unter Ein­satz eines Hub­schrau­bers fahn­de­ten die Poli­zei im Rhein-Kreis Neuss und die Mön­chen­glad­ba­cher Poli­zei nach den Ein­bre­chern. An der Myl­len­d­on­ker Stra­ße stell­ten Strei­fen­be­am­te einen Tatverdächtigen.

Der 25-jäh­ri­ge Mann aus Rumä­ni­en, ohne fes­ten Wohn­sitz in Deutsch­land, wur­de fest­ge­nom­men. Er konn­te spä­ter auf den Bil­dern des Fahr­rad­dieb­stahls ein­deu­tig wie­der­erkannt wer­den. Der Mann wird im Ver­lauf des Frei­tags auf Antrag der Staats­an­walt­schaft einem Rich­ter vor­ge­führt, der über eine wahr­schein­li­che Unter­su­chungs­haft entscheidet.

Zwei Tat­ver­däch­ti­ge befin­den sich nach wie vor auf der Flucht.

  • Die Män­ner wer­den beschrie­ben als etwa Mit­te Zwan­zig, von schlan­ker Sta­tur mit dunk­len, kur­zen Haa­ren und einem Dreitagebart.
  • Einer von ihnen war zur Tat­zeit beklei­det mit einem grau­en Kapu­zens­weat­shirt einer blau­en Jeans und schwar­zen Sportschuhen.
  • Der ande­re trug eben­falls eine blaue Jeans, dunk­le Sport­schu­he und eine schwar­ze, gestepp­te Daunenjacke.

Hin­wei­se von mög­li­chen Zeu­gen nimmt das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 14 der Poli­zei im Rhein-Kreis Neuss unter der Tele­fon­num­mer 02131 300–0 entgegen.

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