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Neuss (ots) Am Mitt­woch­abend (6.4.), um kurz vor 22 Uhr, betrat ein zunächst unbe­kann­ter Mann ein Tank­stel­len­ge­bäu­de an der Langemarckstraße. 

Er hielt einem Mit­ar­bei­ter eine Waf­fe vor und griff dann in die Kas­se. Anschlie­ßend flüch­te­te der Räu­ber mit einem sehr gerin­gen Bar­geld­be­trag in einem sil­ber­nen Auto in Rich­tung Ham­mer Land­stra­ße. Die alar­mier­te Poli­zei lei­te­te unver­züg­lich eine inten­si­ve Fahn­dung ein und begann mit den Ermitt­lun­gen nach dem flüch­ti­gen Täter.

Die­se führ­ten auf die Spur eines 31-jäh­ri­gen Neus­sers, der wenig spä­ter durch Zivil­fahn­der auf der Glad­ba­cher Stra­ße fest­ge­stellt und in der Fol­ge vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den konn­te. Der Ver­däch­ti­ge räum­te neben der Tat auch den Kon­sum von Betäu­bungs­mit­teln ein. Ent­spre­chend fan­den die Poli­zis­ten Beweis­ma­te­ri­al mit Dro­gen­an­haf­tun­gen im Pkw. Auch die Waf­fe, die sich im Nach­hin­ein als nicht scharf her­aus­stell­te (täu­schend echt aus­se­hen­de Sof­tair­pis­to­le), wur­de im Fahr­zeu­g­inne­ren auf­ge­fun­den und sichergestellt.

Dass der Fest­ge­nom­me­ne den mög­li­cher­wei­se wider­recht­lich in sei­nem Besitz befind­li­chen Wagen ohne not­wen­di­ge Fahr­erlaub­nis führ­te, wirkt unter den Umstän­den in der Gesamt­be­trach­tung schon fast nebensächlich.

Den Neus­ser erwar­ten nun meh­re­re Straf­ver­fah­ren, wobei der Raub mit einer mög­li­chen Frei­heits­stra­fe von bis zu 10 Jah­ren ein­deu­tig am schwers­ten wiegt.

NAach­trag

Am Don­ners­tag (7.4.) wur­de der Tat­ver­däch­ti­ge einem Rich­ter vor­ge­führt, der Unter­su­chungs­haft anord­ne­te. Die Ermitt­lun­gen der Poli­zei dau­ern an.

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