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Neuss – Eine zehn Zent­ner schwe­re Flie­ger­bom­be aus dem Zwei­ten Welt­krieg ist im Neus­ser Rhein­park gefun­den wor­den. Die Bom­be wird am heu­ti­gen Mon­tag, 7. März 2022, ab etwa 21.00 Uhr von Mit­ar­bei­tern des Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­diens­tes der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf entschärft. 

Direkt betrof­fen sind rund 500 Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner, die ihre Woh­nun­gen ver­las­sen müs­sen. Die Poli­zei wird ab 20.00 Uhr gemein­sam mit dem Ord­nungs­amt und dem Amt für Ver­kehrs­an­ge­le­gen­hei­ten vie­le Zufahr­ten sper­ren. Betrof­fen sind unter ande­rem der kom­plet­te Wil­ly-Brandt-Ring, die Ham­mer Land­stra­ße ab Lan­ge­marck­stra­ße, sowie die Floßhafenstraße.

Die rund 500 Anwoh­ner, die in einem enge­ren Gefah­ren­be­reich von rund 500 Metern um die Fund­stel­le woh­nen, wer­den mit mehr­spra­chi­gen Flug­blät­tern infor­miert, dass sie ihre Woh­nun­gen und Gebäu­de kom­plett räu­men müs­sen. Per­so­nen im erwei­ter­ten Gefah­ren­be­reich von 1.000 Metern wer­den auf­ge­for­dert, sich „luft­schutz­mä­ßig“ zu ver­hal­ten, das heißt ins­be­son­de­re sich auf der abge­wand­ten Gebäu­de­sei­te und nicht im Dach­ge­schoss oder im Frei­en aufzuhalten.

Eine Auf­ent­halts­mög­lich­keit für Per­so­nen, die Woh­nun­gen ver­las­sen müs­sen, ist ab 19:30 Uhr bis zur Ent­war­nung in einem Zelt neben der Wett­hal­le auf dem Renn­bahn­ge­län­de gegeben.

Die Bom­ben­ent­schär­fung hat auch Aus­wir­kun­gen auf den ÖPNV.

Ab 20.15 Uhr fährt die Bus­li­nie 842 nicht mehr zur Hal­te­stel­le „Rhein­park-Cen­ter“, auch die Linie 874 wird umge­lei­tet. Alle Zug- und S‑Bahnverbindungen zwi­schen Neuss und Düs­sel­dorf fah­ren zum Zeit­punkt der Ent­schär­fung nicht mehr. Die Hal­te­stel­le „Rhein­park-Cen­ter“ der Lini­en S8 und S11 wird gegen 20.45 zum letz­ten Mal angefahren.

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Ent­schär­fung für 21 Uhr geplant, Wil­ly-Brandt-Ring und Ham­mer Land­stra­ße gesperrt, Bus­li­ni­en 842 und 874 sowie Bahn­ver­kehr zwi­schen Neuss und Düs­sel­dorf betrof­fen. Kar­te: Stadt

Nach Ent­schär­fung der Bom­be wer­den die Anlie­ger mit Laut­spre­cher­wa­gen und durch Radio­durch­sa­gen infor­miert. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wer­den gebe­ten, über alle Maß­nah­men auch hör- und seh­be­hin­der­te Nach­barn und Per­so­nen mit schlech­ten Sprach­kennt­nis­sen zu informieren.

Für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die noch wei­te­re Fra­gen zur Bom­ben­ent­schär­fung haben, hat die Stadt ein Info-Tele­fon ein­ge­rich­tet, das unter den Num­mern 02131/903246, 02131/903249 sowie 02131/903253 zu errei­chen ist.

Nach­trag

Der Blind­gän­ger wur­de erfolg­reich entschärft.

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