Neue Leitindikatoren zur Bewertung des Coronavirus-Infektionsgeschehens

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Robert Schilken, Herausgeber



Minister Karl-​Josef Laumann erklärt dazu: „Schon bis­her basier­ten die Entscheidungen über die Schutzmaßnahmen, die wir in der Corona-​Schutzverordnung fest­ge­legt haben, auf einer umfas­sen­den Betrachtung ver­schie­de­ner Indikatoren. Das steht genauso schon lange aus­drück­lich in der Corona-​Schutzverordnung. Ich bin daher froh, dass jetzt auch im Bundesgesetz die reine Fixierung auf die 7‑Tage-​Inzidenz weg­ge­fal­len ist.”

Und wei­ter: „So sehr ich nun ein Freund ein­fa­cher und leicht ver­ständ­li­cher Regelungen bin: In der aktu­el­len Situation mit einer völ­lig unter­schied­li­chen Entwicklung bei Geimpften und nicht Geimpften oder auch in den ver­schie­de­nen Altersgruppen ist die Betrachtung viel­fäl­ti­ger Faktoren der rich­tige Weg. Wir wis­sen schlicht noch zu wenig dar­über, wie sich das Impfgeschehen auf die Dynamik einer mög­li­chen Herbstwelle aus­wirkt, als dass wir uns auf starre Werte fest­le­gen kön­nen. Auf pau­schale Grenzwerte haben wir daher zum jet­zi­gen Zeitpunkt verzichtet.“

In Nordrhein-​Westfalen sta­bi­li­sie­ren sich der­zeit die rele­van­ten Indikatoren, aller­dings auf einem kri­ti­schen Niveau. Eines muss uns klar sein: Nach allen Prognosen von Expertinnen und Experten, aber auch nach mei­ner per­sön­li­chen Überzeugung, ste­hen nicht geimpf­ten Menschen im Herbst beson­dere Gefährdungen bevor. Wenn wir dann die von vie­len vor­her­ge­sagte ‚Pandemie der Ungeimpften‘ bekom­men, kön­nen für diese Personen neue Schutzmaßnahmen erfor­der­lich wer­den.”, so der Minister weiter.

Die gute Botschaft ist aber: Jede und jeder hat es selbst in der Hand, sich durch eine Impfung zu schüt­zen. Auf Basis aller bis­he­ri­gen Daten, die uns vor­lie­gen, sind neue Einschränkungen für geimpfte und gene­sene Personen abseh­bar nicht erfor­der­lich und recht­lich auch nicht vertretbar.“

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